VfL U19 gibt im Titelrennen nicht auf

17.03.2019

Bochum

VfL U19 gibt im Titelrennen nicht auf

Foto: Thorsten Tillmann

Nach zuletzt drei Spielen in Folge ohne Sieg gelang der U19 des VfL Bochum in der A-Junioren Bundesliga West ein 3:0-Heimsieg gegen den SC Paderborn 07. 

Doch so richtig freute sich VfL-Trainer Alexander Richter nicht über die Leistung seiner Elf. Besonders ärgerte ihn die Art und Weise, wie seine Spieler auftraten.


Bevor das Spiel im Verbands-Pokal gegen den A-Ligisten SV Eidinghausen-Werste (23. März, 15 Uhr) ansteht, möchte Richter in der kommenden Trainingswoche an der Einstellung seiner Jungs arbeiten. "Die Partie gegen Paderborn war ein riesen Unterschied zu den Spielen gegen Köln oder Dortmund. Wir dürfen in ein Spiel nicht anders reingehen, nur weil der Gegner vielleicht Vorletzter ist und der andere Erster. Wenn wir für irgendwas nicht stehen, dann Arroganz. Sondern für harte Arbeit. Das werden wir auf jeden Fall nochmal besprechen."

Er möchte vor allem, dass seine Spieler aus dem Paderborn-Spiel lernen: "Wenn man merkt, dass man nicht so richtig ins Spiel kommt, dann geht es nur über die Zweikämpfe und mannschaftliche Geschlossenheit. Das ist auch etwas, was die Jungs für die Karriere brauchen."

Im Pokal erwartet Richter einen anderen Auftritt seiner Mannschaft: "Wir werden mit Vollgas die Partie angehen, denn wir wollen etwas erreichen im Pokal. Ich erwarte von Beginn an eine ganz andere Leistung als gegen Paderborn."

Für das Pokal-Spiel nicht berücksichtigen kann Richter drei Nationalspieler. Neben Dzenan Mucic, der für Montenegro spielt, fehlen auch Ömer Uzun und Okan Mete Yilmaz, die beide für die Türkei im Einsatz sind. "Wir haben einen Kader, der groß genug ist", betont der VfL-Trainer.

In der Liga wartet als nächster Gegner Alemania Aachen auf die Richter-Elf (30. März, 13 Uhr). "Über dieses Spiel schon etwas zu sagen, ist mir noch etwas früh. Das Einzige, was ich weiß, ist, dass drei Spieler gegen Paderborn ihre fünfte Gelbe Karte bekommen haben und fehlen werden. Das sind Stylianos Kokovas, Maxwell Gyamfi und Michael Martin."

Nach den drei Punkten gegen Paderborn beträgt der Abstand auf das Spitzen-Trio, bestehend aus Köln, Dortmund und Schalke, mindestens sechs Zähler. "Der Zug nach oben ist noch nicht ganz abgefahren. Da kann noch so viel passieren. Wir wollen nicht noch weiter zurückfallen, denn hinter uns sind Mannschaften, die uns noch einholen können", gibt sich Richter kämpferisch. Er fügt hinzu: "Wir wollen von Spiel zu Spiel schauen und unser Punktekonto auffüllen. Rein rechnerisch könnten wir noch auf 55 Zähler kommen. Letztes Jahr haben wir 52 gehabt und sind wegen dem Torverhältnis an der Deutschen Meisterschaft gescheitert. Also können wir noch mehr Punkte holen als im letzten Jahr. Das sollte Ansporn genug sein."

Der VfL-Coach ist sich der schwierigen Aufgabe jedoch bewusst: "Ob wir es hinterher schaffen, wird man sehen. Es sind noch sechs Spiele und die Gegner sind schwer genug."

Autor: Daniel Ferlings

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