VfL-Trainer Dutt über mögliche Unruhe und Gyamerah - VfL Bochum - SC Paderborn 07

08.02.2019

9 Verträge laufen aus

VfL-Trainer Dutt über mögliche Unruhe und Gyamerah

VfL-Trainer Robin Dutt. Foto: firo

Auf der Pressekonferenz vor dem Zweitligaspiel (9. Februar, 13 Uhr, Sky) des VfL Bochum gegen den SC Paderborn hat sich VfL-Trainer Robin Dutt über den Umgang mit der Mannschaft nach der Sandhausen-Pleite, die Personalsituation und zu den auslaufenden Verträgen geäußert.

„Es bedarf von mir keine öffentlichen Kraftausdrücke“, betonte Dutt in Bezug auf den Umgang nach der 0:3-Niederlage des VfL Bochum beim SV Sandhausen: „Ich will auch keine Reaktion oder Antwort sehen, sondern das Spiel, was ich von meiner Mannschaft gewohnt bin. Das soll sie auf den Platz bringen. Wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken besinnen.“ Im Gespräch mit dieser Redaktion konkretisierte Dutt nach der turnusmäßigen Pressekonferenz: „Du musst die Fehler bei den Spielern einerseits deutlich ansprechen, anderseits musst du den Spielern auch den positiven Weg zeigen. Am Ende der Woche möchtest du eine motivierte Mannschaft haben.“

Bei der Niederlage beim abstiegsbedrohten SVS haben sich zudem zwei weitere Spieler verletzt: Patrick Fabian fällt wegen zweier gebrochener Rippen voraussichtlich 14 Tage aus, bei Tom Weilandt (Fußstauchung) besteht die Hoffnung, dass er beim Auswärtsspiel in Ingolstadt in einer Woche wieder dabei sein kann. Auch Kapitän Stefano Celozzi drohte unter der Woche wegen eines grippalen Infekts ausgefallen. Laut Dutt kann der Rechtsverteidiger aber gegen Paderborn dabei sein. Auch Chung-yong Lee und Robbie Kruse sind Alternativen für die Begegnung. Nach ihren Auftritten beim Asien-Cup seien sie „körperlich wieder auf der Höhe.“

Schindzielorz kann keinen neuen Stand bekanntgeben

Unter der Woche gab Geschäftsführer Sport Sebastian Schindzielorz bekannt, dass VfL-Eigengewächs Jan Gyamerah den Verein zum Saisonende verlassen wird (RevierSport berichtete). Es laufen neun weitere Verträge zum Saisonende aus, darunter die von Leistungsträgern wie Lukas Hinterseer, Sidney Sam und Tom Weilandt. Unruhe befürchtet Dutt deswegen nicht: „Das muss ein Profi abkönnen. Er muss gleichzeitig seine Zukunftsplanungen vorantreiben können und seine Leistung auf dem Platz abrufen. Das gehört für einen Profi einfach dazu. Ich traue das meinen Jungs auch zu.“

Schindzielorz über den aktuellen Stand der Verhandlungen: Ich kann aktuell keinen aktuellen Stand abgeben. Es gibt von unserer Seite sowohl kein positives aber auch kein negatives Feedback. Wir werden kommunizieren, wenn Entscheidungen getroffen sind.“


Autor: Christian Hoch

Kommentieren

11.02.2019 - 13:40 - asaph

Tja @PRE
schlechtes Wetter haben wir jetzt auch wieder, nicht nur in Bochum!

09.02.2019 - 11:24 - PRE

Vorsicht VfL, die Funke-Journalisten wetzen die Messer.
Was soll die fette, rot unterlegte Überschrift, die dann für den größten Teil des Artikels überhaupt keine Rolle spielt? Dutt hat ausdrücklich auf eine Frage nach dem Weggang von Gyamerah geantwortet und nicht - wie hier suggeriert wird - auf weitere Verträge.
Was für Schönwetterfans der VfL doch hat. Hier bei RS werden in einem schnell wieder gelöschten Artikel die Paderborner zum haushohen Favouriten ernannt, die Transferpolitik des VfL kritisiert, in einigen Foren wird jetzt Dutt aufs Korn genommen und das nur nach einer Niederlage, die bei Verwertung der Gr0ßchancen in der 1. HZ zu einem Kantersieg hätte werden können.
Über schlechtes Wetter lässt sich halt besser berichten (und ich weiß, dass die Redakteuere oft in die Überschriften eingreifen), normales Wetter ist aber auch ok, es muss nicht immer eitel Sonnenschein sein.

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken