VfL-Trainer Dutt stärkt Riemann den Rücken

21.02.2019

Bochum

VfL-Trainer Dutt stärkt Riemann den Rücken

VfL-Trainer Robin Dutt. Foto: firo

Bochums Torhüter stand zuletzt im Zentrum der Kritik. Der 30-Jährige sah bei einigen der jüngsten Gegentreffern nicht gut aus. Nun gibt es Rückendeckung vom Trainer.

Dass der Torhüter zur Mitte der Woche auf dem Trainingsplatz des VfL Bochums fehlte ließ die Gerüchteküche sprodeln. Wurde der 30-Jährige degradiert? Nein. Sind ihm die Anfeindungen der mitgereisten Anhänger nach der 1:2-Pleite in Ingolstadt aufs Gemüt geschlagen? Womöglich. Fakt ist: Der Grund für Riemanns Abwesenheit war ein positiver. Der seit 2015 beim VfL spielende Keeper saß mit seiner Frau im Kreissaal. Das Paar erwartete das erste gemeinsame Kind.


Beim Training stand Felix Dornebusch im Tor, auch der aus der U19 hochgezogene Schlussmann Paul Grave war mit dabei. Wenn die Bochumer aber am Samstag auf Holstein Kiel treffen (13 Uhr, Ruhrstadion Bochum) wird keiner der beiden zwischen den Pfosten stehen. Robin Dutt setzt weiter auf Riemann, obwohl der Stammtorhüter zuletzt mehrfach patzte. 


"Ich lasse ihn trotzdem nicht fallen", betont Dutt gegenüber "westline", und beschwört bessere Leistungen seiner etatmäßigen Nummer eins herauf: "Wir haben die Spiele analysiert und die Szenen besprochen. Manuel ist wieder frei im Kopf." Der Fußballlehrer betont auch, dass es Torhüter ohnehin besonders schwer haben. Sie sind "die letzte Instanz und ihre Fehler werden oft direkt bestraft." In der Gesamtbewertung darf auch nicht vergessen werden, dass Riemann - trotz Patzer - in den Spielen "gute Paraden gezeigt" hat, sagt der 54-Jährige. 

Richtungsweisendes Heimspiel gegen Kiel

Wenn der VfL am Samstag auf die Störche von Holstein Kiel trifft, geht es für die Bochumer darum, den Bock umzustoßen. Nach zuletzt drei Pleiten in Folge kann es für die Mannschaft von Dutt nur darum gehen, die drei Punkte im heimischen Ruhrstadion zu behalten. In unser neuen Rubrik haben wir das VfL-Spiel getippt. kl

Kommentieren

22.02.2019 - 10:17 - na-und

Wenn Dutt jetzt Torwart Riemann wieder aufstellt, wird das Leistungsprinzip komplett aufgegeben. Damit ist auch das Konzept des Ausbildungsvereins total hinfällig. Vielleicht wäre der Begriff "Altherrenversorgungsverein" dann besser angebracht, da das Durchschnittsalter beim VfL ja inzwischen bei fast 30 Jahren liegt. Jetzt wird mir auch langsam klar, warum Robin Dutt in Leverkusen und Bremen nach etwa knapp einem Jahr immer schnell scheiterte und sich dann beim DFB eine Auszeit nahm. Nach gutem Beginn vor einem Jahr wird inzwischen alles schlechter und unverständlicher. Egal, mit wem ich spreche, klingt große Enttäuschung über Robin Dutt heraus.

21.02.2019 - 22:31 - Eickeler

@Stollenterror

Sorry, aber was Sie schreiben ist schlichtweg Quatsch, weil sachlich unrichtig. Riemann wurde auf Wunsch von Verbeek verpflichtet, weil er der Meinung war für sein System einen "spielenden" Torwart, ala Neuer, zu benötigen.

Zu dem Zeitpunkt standen sowohl Luthe als auch Esser noch unter Vertrag. Beide aus Greibers-Torwartschmiede. Luthe war seinerzeit, laut Kicker-Rangliste, nicht nur der beste Zweitligatorhüter sondern sogar nach Noten der beste Zweitligaprofi. Weshalb und von wem Luthe und Esser vergrault wurden, dürfte klar sein.

Greiber ist seit rund 10 Jahren beim VfL und hat unter sieben oder acht Cheftrainern gearbeitet, sooo schlecht kann er also gar nicht sein.

Aus einem extrovertierten, körperlich kleinen mittelprächtigen Torwart kann er aber garantiert auch keinen guten Keeper machen,

21.02.2019 - 21:26 - Stollenterror

Ich bleibe dabei, der Torwarttrainer muss weg. Es ist eine der größten Baustellen seit Jahren. Riemann kam als super Torwart und von Jahr zu Jahr erhöht sich die Anzahl der Klöpse. Warum sieht das niemand im Vorstand? Diese Diskussion gibt es seit Jahren im Fanbereich.

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Personen

Rubriken