2. Liga

VfL-Profis: "Der Frust ist groß"

05. April 2019, 22:21 Uhr

Foto: firo

Schon wieder hat der VfL Bochum beim 1:2 (0:0) in Regensburg eine Führung verspielt. Entsprechend frustriert waren die Bochumer Spieler nach der Partie. 

Anthony Losilla war sichtlich bedient. Am liebsten wollte Bochums Vizekapitän nach der Niederlage beim SSV Jahn Regensburg "gar nicht so viel sagen", denn: "Der Frust ist natürlich groß. Ich habe keine Worte."

Wieder einmal hatte der VfL Bochum eine eigene Führung nicht ins Ziel bringen können. "Es ist sehr ärgerlich, weil wir das Spiel in den Händen hatten", befand Losilla. Besonders wurmte den Franzosen die Art und Weise, wie sich die Bochumer die beiden Gegentore fingen. "Wir hätten beide Tore verhindern können. Die Regensburger waren im Strafraum völlig frei! Das darf uns nicht passieren." Auch Görkem Saglam bezeichnete die Regensburger Treffer als "komisch" und "unnötig".

Bis dahin hatte der U20-Nationalspieler ein ordentliches Spiel seiner Mannschaft gesehen: "Wir haben schon in der ersten Halbzeit einige Chancen zugelassen, hatten aber auch eigene Möglichkeiten. Eigentlich haben wir es sehr gut gemacht und sind auch sehr aggressiv gegen den Ball aus der Pause gekommen. Das haben wir so in der Halbzeit besprochen und haben es dann auch bis zum Elfmeter sehr gut umgesetzt."

Doch nach dem Elfmeter-Tor von Lukas Hinterseer (52.) brachen die Bochumer ein und kassierten innerhalb von nur zehn Minuten zwei Gegentore. "Danach ist es gegen Regensburg im eigenen Stadion schwer, wieder ins Spiel zu kommen", analysierte Saglam.

"Wir haben die Qualität, nicht ganz unten reinzurutschen."

Durch die Niederlage musste der VfL in der Tabelle Arminia Bielefeld an sich vorbeiziehen lassen, die im Parallelspiel 2:1 gegen Erzgebirge Aue gewannen. Doch um die Tabelle wollten sich die Bochumer nach dem Spiel erst einmal nicht kümmern. "Die ist jetzt völlig egal", sagte Losilla. Auch Saglam ist überzeugt: "Wir haben die Qualität, nicht ganz unten reinzurutschen."

Gleichwohl betonte der 20-Jährige: "Wir wollen die Saison natürlich nicht auf Platz 15 beenden." Dafür sollten die Bochumer allerdings schleunigst wieder Spiele gewinnen. Die nächste Gelegenheit dazu haben sie am kommenden Sonntag (13.30 Uhr). Dann ist die Spielvereinigung Fürth zu Gast an der Castroper Straße. fn

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09.04.2019 - 07:51 - asaph

jetzt geht's rund - und seit dem Magdeburger Sieg gestern in HH beträgt der Abstand auf Platz 16 nur noch 8 Punkte. Das dies nicht viel ist, davon kann der BvB ein Liederbuch singen...
Es hat sich gezeigt, auch Robin Dutt ist nicht der richtige Mann für den VfL.
Wann wird Peter Neururer zurückgeholt???
Der kann Abstieg verhindern und der kann Aufstieg!

07.04.2019 - 18:00 - Stollenterror

Seit der Rückrunde die gleichen Worthülsen und Phrasen. Unglaublich wie diese Mannschaft den VfL präsentiert. Man kann ja fast eine Schablone auf die Spiele legen, Vorsprünge werden fast nie verteidigt, mit Glück springt noch ein Unentschieden heraus, meist leider aber 0 Punkte. Keine Ahnung wie einige Spieler sich morgens im Spiegel ansehen können, vielleicht hängen sie den Kontoauszug in übergroß davor. Viel zu viele leichte Fehler im Defensivverhalten und zu langsam in Vor- und Rückwärtsbewegung.

06.04.2019 - 10:34 - na-und

Es wird immer schlechter und schlechter und der VfL rutscht immer weiter nach unten in der Tabelle. Dafür muss natürlich der Trainer Robin Dutt die Verantwortung übernehmen. Mich erinnert das alles an die Zeiten, als Dutt in Bremen und Leverkusen schon nach einem Jahr mit seinem Latein am Ende war. Hoffentlich vertraut man dem Trainer nicht einfach blind. Und hoffentlich reicht der Punkteabstand zu den Abstiegsplätzen noch. Darauf wetten würde ich nicht mehr.

06.04.2019 - 07:24 - Julius.Oppermann

Für Bochum wird es nochmal eng in Sachen Abstieg. Man sollte sich noch rechtzeitig von dem Schwaben Dutt trennen. Braunschweig ist ein warnendes Beispiel, das letzte Saison direkt abstieg und die Notbremse in Sachen Lieberknecht nicht zog.