VfL-Profi Pantovic zwischen Frust und Traum-Comeback

03.03.2019

Bochum

VfL-Profi Pantovic zwischen Frust und Traum-Comeback

Foto: dpa

Beim 2:2 (1:2) des VfL Bochum bei Dynamo Dresden feierte Milos Pantovic nach seinem Kreuzbandriss sein Comeback in der Startelf. Doch das hätte er am liebsten noch um eine Woche verschoben.

176 Tage des Leidens hatten um 13:30 Uhr in Dresden endlich ein Ende: Milos Pantovic betrat den Rasen des Rudolf-Harbig-Stadions in Dresden und feierte beim Auswärtsspiel des VfL Bochum sein lang ersehntes Comeback. Keine Viertelstunde später traf der 22-Jährige zur 2:0-Führung für den VfL und versetzte die Bochumer Fans vorübergehend in Ekstase. Nach dem Abpfiff hätte Pantovic trotzdem gerne auf diesen Moment verzichtet.


„Ich hätte mein Comeback gerne um eine Woche verschoben, wenn wir dafür gewonnen hätten“, sagte der gebürtige Münchener nach dem Abpfiff. Auch sein erstes Tor für den VfL überhaupt sorgte bei ihm nicht nur für Glücksgefühle: „Es war gemischt. Ich hatte meine erste lange Verletzung, das war eine echte Leidenszeit. Dass ich mich gleich mit einem Tor belohnt habe, ist natürlich schön, aber nach dem Spiel überwiegt die Enttäuschung, dass wir eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben haben.“ Dabei hatte alles erst nach einem Traum-Comeback für den Linksaußen ausgesehen.

Bochum vergeigt Vorsprung - Pantovic hat Erklärung

Sein Treffer in Minute 14 brachte die Bochumer mit 2:0 in Front - eigentlich ein beruhigendes Polster. Doch der Pott-Klub kassierte vor der Pause den Anschlusstreffer und strauchelte in die Kabinen. Nach dem Wiederanpfiff kassierte der VfL den Ausgleich durch einen irregulären Treffer - Danilo Soares wurde vor der Ecke zum 2:2 gefoult und erlitt eine Gehirnerschütterung, wurde ins Krankenhaus gebracht. Pantovic hat eine Erklärung für die zwei Gegentreffer.

„Ich glaube, dass das an unserer derzeitigen Situation liegt, wir haben da nicht unbedingt ein großes Selbstvertrauen“, erklärte er und schob direkt nach: „Wir müssen das aber natürlich irgendwie dreckig zu Ende spielen und die drei Punkte mitnehmen.“ Am kommenden Freitag hat der VfL - dann wohl auch wieder mit Pantovic - zuhause gegen den 1. FC Heidenheim die nächste Chance auf den ersten Dreier nach fünf Spielen ohne Sieg in Folge.

Autor: Christian Hoch

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04.03.2019 - 13:25 - 8einhalbtausendeuro fahrrad

das spiel wurde meines erachtens mal wider auf der sieben verloren nachdem janelt der in 11 minuten schon zwolf fehler gemacht hat sein aktive spielaufnahme eingestellt hatte war der spielaufbau als ganzes dahin.zoller hat ein besseren tag beim stellungsspiel gehabt muss sich aber definitiv als 2 spitze massiv steigern um kaderplatz berechtigung zu erhalten.für mich ein in anführungszeichen mäßiges debüt für pantovic aber gott sei dank mal wieder eine echte rechtsaußen ---alternative---nach bulut abgang schon fast eine wohltat.beim personal karusell würde ich persöhnlich als sebastian s. auf einen durch und durch 4-4-2 kader bauen immoment wikrt mir das alles nach vermurkster systemfußball idee (atalan denkt er würde mit ein bißchen veranlagung rohleistung kompensieren können) .ich bin mir nicht ganz sicher wie das mit der profisportler psychologie läuft (obwohl ich eine thekenmannschafts komfortzone wohl als solche ausmachen könnte) kann es mir aber nicht verkneifen mal zu erwähnen das a losilla sowie einige andere einen echten sprung in dieser saison nach vorne gemacht haben:-) kurz und knapp im übrigen möchte ich einen neuen fitness trainer.

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