Die erfahrenen Stammspieler Simon Zoller und Anthony Losilla wurden beim 0:0 des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum in Karlsruhe ausgewechselt. Trainer Thomas Reis erklärte diese Maßnahmen anschließend.

2. Liga

VfL Bochum: Vorsichtsmaßnahmen bei Zoller und Losilla

Dominik Hamers
24. Mai 2020, 17:10 Uhr
Bochums Angreifer Simon Zoller. Foto: dpa

Bochums Angreifer Simon Zoller. Foto: dpa

Die erfahrenen Stammspieler Simon Zoller und Anthony Losilla wurden beim 0:0 des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum in Karlsruhe ausgewechselt. Trainer Thomas Reis erklärte diese Maßnahmen anschließend.

Für eine Weile bereitete das, was mit Simon Zoller geschah, den Fans des VfL Bochum Sorgen. Der Angreifer des Fußball-Zweitligisten blieb nach einer Aktion in der Hälfte des Karlsruher SC stehen, setzte sich auf den Boden und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Oberschenkel. Kurz darauf war die Partie für ihn vorbei, Tom Weilandt ersetzte den 28-Jährigen in den letzten zehn Minuten der Partie.

Nach dem 0:0 im Karlsruher Wildpark konnte VfL-Trainer Thomas Reis nur bedingt Auskunft über den Gesundheitszustand Zollers geben. Nach Informationen dieser Redaktion hat der ehemalige Angreifer des Bundesligisten 1. FC Köln einen Ball in die Rippen bekommen. Das schmerzte so sehr, dass Zoller am Spielfeldrand behandelt werden musste. Wie schwer die Verletzung ist, konnte Reis nicht sagen. Der 46-Jährige sprach zudem davon, dass auch das Knie in Mitleidenschaft gezogen worden war. Er habe sich demnach dazu entschieden, Vorsicht walten zu lassen. „Es war besser, ihn auszuwechseln, weil wir noch mehrere Spiele haben."

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Zwei andere Wechsel waren wiederum den spielerischen Umständen geschuldet. Kapitän Anthony Losilla, der bis zu diesem Zeitpunkt ein recht ordentliches Spiel gemacht hatte, musste in der 76. Minute das Feld für Sebastian Maier räumen. „Toto war mit Gelb vorbelastet“, begründete Trainer Reis anschließend. 


Ihm sei das Risiko, dass sich der Franzose bei einem in dieser Phase des Spiels zu erwartenden Konter des KSC zu einem taktischen Foul im zentralen Mittelfeld hätte hinreißen lassen, zu groß gewesen, so der VfL-Coach. „Sebastian Meier einzuwechseln und Robert Zulj auf die Sechs zu beordern, war die richtige Entscheidung, um das Spiel mit elf Mann zu beenden.“

Aus taktischen Gründen hatte Reis auch Jordi Osei-Tutu vom Platz genommen. Der Rechtsverteidiger hatte unter der Woche wegen muskulärer Probleme nur eingeschränkt trainieren und so seine Leistung aus dem Heidenheim-Spiel nicht bestätigen können.

dh/gp

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