2. Bundesliga

VfL Bochum: Schindzielorz über das Für und Wider von Winter-Transfers

Dominik Hamers
28. November 2020, 07:30 Uhr
VfL-Sportvorstand Sebastian Schindzielorz. Foto: dpa

VfL-Sportvorstand Sebastian Schindzielorz. Foto: dpa

Wird Fußball-Zweitligist VfL Bochum in der Winterpause auf dem Transfermarkt aktiv? Sportvorstand Sebastian Schindzielorz sinniert auf der Pressekonferenz vor den intensiven Wochen im Dezember über das Für und Wider von Winter-Zugängen.

Noch sechs Partien muss Fußball-Zweitligist VfL Bochum in diesem Jahr absolvieren. Fünf in der Liga, und eine im DFB-Pokal beim Bundesligisten 1. FSV Mainz 05. Es ist ein anspruchsvolles, kräftezehrendes Programm für die Mannschaft von Trainer Thomas Reis. Das alles wird sich in einem Zeitraum von etwas mehr als drei Wochen abspielen, dann folgt eine stark verkürzte Winterpause. Ob es in dieser Zeit von der Castroper Straße Neues in puncto Spielertransfers zu vermelden geben wird? Sportvorstand Sebastian Schindzielorz gibt sich derzeit noch defensiv.

Der VfL verfüge doch über einen starken Kader. „Wir fühlen uns gut aufgestellt, haben viele Variationsmöglichkeiten“, betonte der frühere Bundesliga-Profi und ergänzte: „Gut möglich, dass es im Winter gar keine personellen Veränderungen geben wird.“ Am 2. Januar empfängt die Reis-Elf den SV Darmstadt 98 - zwischen der letzten Partie dieses und der ersten des neuen Jahres liegen gerade einmal neu Tage. „Die Zeit ist speziell, es wird keine Pause geben, um Neuzugänge zu integrieren“, gibt der Funktionär zu bedenken.

Zoller, Zulj und Lampropoulos sind positive Beispiele

Andererseits wolle man für den Ernstfall vorbereitet sein: „Wir müssen sehen, wie die nächsten Spiele, gerade im intensiven Dezember, verlaufen. Ob noch Sperren oder Verletzungen dazukommen.“

Selbstverständlich werde man sich daher keine Transfers verbieten. Schließlich hat die jüngere Vergangenheit gezeigt, dass Verpflichtungen in der Winterpause einschlagen können. Simon Zoller unterschrieb wenige Tage vor dem Jahreswechsel 2018/19, Robert Zulj kam im vergangenen Winter an die Castroper Straße, und auch mit Vasileios Lampropoulos rüsteten die Bochumer nach. „Natürlich werden wir uns nicht festlegen, sondern beobachten die Lage und den Markt.“

Die fehlende Integrationszeit sei jedoch ein Grund, von Transfers abzusehen, zudem verwies Schindzielorz auf wirtschaftliche Schwierigkeiten aufgrund von Einnahmeverlusten. „Da müssen wir überlegen, ob wir noch was oben drauf packen.“

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