Zwangspause in der 2. Bundesliga! Die Ausbreitung des Coronavirus hat den Spielbetrieb in der höchsten deutschen Spielklasse lahmgelegt. Es bleibt daher Zeit, die bisherige Bilanz der Revierklubs unter die Lupe zu nehmen. Hier geht’s um den VfL Bochum.

Highlight, Tiefpunkt, MVP und mehr

VfL Bochum: Die Saison in der Zwischenbilanz

Dominik Hamers
22. März 2020, 13:15 Uhr
Allzu viele Gründe zur Freude boten sich den VfL-Profis bislang nicht. Foto: firo

Allzu viele Gründe zur Freude boten sich den VfL-Profis bislang nicht. Foto: firo

Zwangspause in der 2. Bundesliga! Die Ausbreitung des Coronavirus hat den Spielbetrieb in der höchsten deutschen Spielklasse lahmgelegt. Es bleibt daher Zeit, die bisherige Bilanz der Revierklubs unter die Lupe zu nehmen. Hier geht’s um den VfL Bochum.

Bisheriger Saisonverlauf

Am neunten Spieltag gewann der VfL Bochum beim 1.FC Heidenheim mit 3:2. Das allein wäre kaum eine Meldung mit Sensationsgehalt, würde es sich bei dem Sieg nicht um den ersten überhaupt in dieser Spielzeit handeln. Einen Monat lang war Trainer Thomas Reis da bereits im Amt, nachdem er Robin Dutt abgelöst hatte. Der Sieg in Heidenheim war der Lichtblick in einer überaus düsteren Phase der Saison, die für den VfL weiterhin eine schwierige ist. Das Team steckt im Abstiegskampf, hangelt sich irgendwie von einem Punktgewinn zum nächsten. Auffällig und erschreckend ist in dieser Spielzeit vor allem die fragwürdige Fähigkeit, einen Vorsprung auf der Zielgeraden einer Partie noch zu verspielen. Vor eigenem Publikum verspielte der VfL satte sechs Mal eine Führung. Trauriger Höhepunkt: Am 24. Spieltag gab die Reis-Elf ein 4:2 noch aus der Hand und spielte gegen den SV Sandhausen 4:4. Damit stieg das Team in einer Statistik unfreiwillig auf: Nur Aufsteiger Karlsruhe hat mehr Gegentore kassiert als die Bochumer. Das logische Resultat: Der VfL ist in Abstiegsgefahr, hat drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. 

Highlight

Danilo Soarres (9.), Simon Lorenz (40.) und Manuel Wintzheimer (45.) schossen die 3:0-Pausenführung gegen Bundesliga-Absteiger Nürnberg heraus - und diesmal verteidigten die Bochumer diesen Vorsprung sogar. Gleichzeitig bedeutete der 3:1-Erfolg den ersten Heimsieg in der Saison. 

Tiefpunkt

Es gab zahlreiche Tiefpunkte, doch das 4:4 gegen Sandhausen am 24. Spieltag markierte in gewisser Weise einen besonderen Moment der Bochumer Saison. Denn die Art und Weise, wie die Reis-Elf den vermeintlich sicheren Vorsprung aus der Hand gab, war erschreckend. Drei Tore von Danny Blum sowie ein Treffer von Jordi Osei-Tutu reichten nicht aus, um die an diesem Tag nicht einmal in glänzender Verfassung auftretenden Gäste zu besiegen. 

Wichtigster Spieler

Ohne Danny Blum läuft beim VfL Bochum nichts. Der Angreifer ist ein Aktivposten in nahezu jeder Partie. Er kann Mitspieler in Szene setzen, Tore aus der Distanz erzielen, bringt viel Erfahrung und Können mit. Für den Revierklub war es ein Segen, dass Eintracht Frankfurt für den Linksaußen nach dessen Leihe keine Verwendung mehr sah. 

Bester Transfer

Streng genommen ist Silvere Ganvoula ein Sommer-Transfer, denn erst im vergangenen Jahr verpflichtete der VfL Bochum den Kongolesen fest vom belgischen Erstligisten RSC Anderlecht. In 23 Spielen schoss er elf Tore. Danny Blum, ebenfalls seit Sommer fest an der Castroper Straße, traf zwar seltener, ist aber insgesamt wichtiger für die Mannschaft. Der Ex-Frankfurter ist dem Anschein nach kein so schwieriger Charakter wie der wuchtige Stürmer. 

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22.03.2020 - 18:18 - 8einhalbtausendeuro fahrrad

demut und chancen fallende preise alles wird anders werden.bin und werde immer der typ sein der für bochum hofft das irgendwann die nachricht zu lesen ist investor der weis das geld tore schießt wird in der winterpause bis zu eintausendmillionen euro investieren.