Spieler kommen, Spieler gehen: Nur wenige Profis schaffen es durch jahrelange Vereinsverbundenheit, echte Legenden zu werden. RevierSport hat nachgeschaut, wer die Rekordspieler des VfL Bochum sind.

2. Bundesliga

VfL Bochum: Das sind die Bochumer Rekordspieler

Justus Heinisch
04. Mai 2020, 08:00 Uhr
Nur drei Spieler liefen häufiger für den VfL Bochum auf als Dariusz Wosz. Foto: firo

Nur drei Spieler liefen häufiger für den VfL Bochum auf als Dariusz Wosz. Foto: firo

Spieler kommen, Spieler gehen: Nur wenige Profis schaffen es durch jahrelange Vereinsverbundenheit, echte Legenden zu werden. RevierSport hat nachgeschaut, wer die Rekordspieler des VfL Bochum sind.

Michael "Ata" Lameck folgte seinem Trainer Heinz Höher vom ETB Schwarz-Weiß Essen an die Castroper Straße. Beide gingen 1972 vom Uhlenkrug zum VfL Bochum. Höher blieb bis 1979, Lameck sogar noch länger - bis 1988.

Die Vereinsikone spielte 562 Mal für die Bochumer. Noch heute ist der 70-Jährige rund um den VfL tätig, kümmert sich beispielsweise um die Traditionsmannschaft. Und Lameck hofft, dass bald wieder Fußball gespielt wird. "Ich bin glücklich, wenn der Ball wieder rollt", sagte er vor kurzem dieser Redaktion.

22 Jahre lang - von 1971 bis 1993 - hielt sich Bochum in dieser Zeit in der Bundesliga, obwohl Jahr für Jahr wichtige Spieler das Team verließen. Die "Unabsteigbaren" wurden sie genannt. Zahlreiche Saisons lang stand Lameck gemeinsam mit Lothar Woelk, Walter Oswald und Franz-Josef Tenhagen auf dem Platz.

Woelk kam 1977 aus Recklinghausen zum VfL Bochum. Als der VfL 1993 dann doch ins Unterhaus abstieg, hatte Woelk seine Karriere beendet. Er verließ Bochum 1989 in Richtung MSV Duisburg nach 419 Spielen für den VfL.

"Zaubermaus" Wosz auf Rang vier

Defensivakteur Oswald hingegen kommt gebürtig nicht aus dem Ruhrgebiet, anders als Lameck und Woelk. Oswald wurde 1955 in Gütersloh geboren und landete 1978 beim VfL Bochum. Er wurde vom FC St. Pauli verpflichtet. 387 Partien absolvierte Oswald für Bochum.

Aus einer ganz anderen Generation stammt Dariusz Wosz, die "Zaubermaus". Zwei Jahre nach der Wende machte er vom Halleschen FC rüber tief in den Westen. Nach sechs Jahren folgte ein kurzes Intermezzo bei Hertha BSC, dann kehrte Wosz zurück nach Bochum, wo er insgesamt 378 Mal spielte.

Auf dem fünften Platz dieser Rangliste steht jener Tenhagen, der 1973 von Rot-Weiß Oberhausen zum VfL wechselte. Er trug 329 Mal das blau-weiße Dress - und wurde fast von Marcel Maltritz verdrängt. Der machte lediglich ein Spiel weniger als Tenhagen.

Die Daten stammen von "Transfermarkt.de"

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