2. Bundesliga

VfL Bochum: Danny Blum hat keine Angst vor seinem Ex-Klub

Stefan Loyda
14. Januar 2021, 16:30 Uhr
Danny Blum spielt am Wochenende mit dem VfL Bochum gegen seinen Ex-Klub. Foto: firo

Danny Blum spielt am Wochenende mit dem VfL Bochum gegen seinen Ex-Klub. Foto: firo

Danny Blum kennt den 1. FC Nürnberg wie wohl kein zweiter Spieler des VfL Bochum. Er hat Respekt vor dem kommenden Gegner, weiß aber, dass der VfL keine Angst zu haben braucht.

Es läuft einfach beim VfL Bochum derzeit. Nach dem 2:0-Erfolg am vergangenen Wochenende beim SSV Jahn Regensburg geht es nun zuhause gegen den 1. FC Nürnberg. Einer, der den Klub aus dem Effeff kennt, ist Linksaußen Danny Blum. Zwischen 2014 und 2016 hat der 30-Jährige selbst beim Club gespielt und kam in dieser Zeit auf 46 Einsätze (acht Tore, zehn Vorlagen).

„Ich weiß, wie groß dieser Verein ist“, sagt der gebürtige Frankenthaler über den kommenden Gegner. Allerdings spiegelt der große Name des Vereins nicht die Verfassung des Teams wider. Nach dem Klassenerhalt in der Relegation in der vergangenen Saison stehen die Nürnberger aktuell auf Platz zwölf. Am vergangenen Wochenende gab es jedoch immerhin ein 1:1-Unentschieden beim Tabellenführer, dem Hamburger SV.

Blum: Nürnberg hat immer wieder Ups and Downs

„Sie sind aktuell nicht in der Verfassung, dass man Angst vor ihnen haben muss, der Respekt ist aber auf jeden Fall da. Sie haben eine sehr gute Mannschaft, aber immer wieder Ups and Downs“, weiß Blum. „Sie haben gute Einzelspieler, aber die müssen im Team funktionieren.“ In dieser Woche gäbe es noch viele Gelegenheiten, Videomaterial zu sichten, um die Stärken und Schwächen der Elf von Trainer Robert Klauß zu erkennen. „Dann werden wir die Aufgabe mit 100 Prozent Leidenschaft angehen, um am Ende wieder als Sieger vom Platz zu gehen.“

Dass es ein Heimspiel ist, sei das nächste Plus für den VfL: „Da wollen wir keinem Gegner Anzeichen geben, dass sie etwas mitnehmen können. Wir sollten genauso weitermachen wie bisher.“

Zudem sei die Mannschaft des VfL in den vergangenen Wochen immer weiter zusammengerückt. Gerade in Spielphase, in denen es nicht so läuft, könne man sich daher selbst aus einer solch misslichen Lage befreien. Blum: „Wir besprechen sowas zusammen und finden dann dazu wieder die Lösung, wie wir das besser machen können. Das ist im Moment der Schlüssel und wichtig für jeden einzelnen Spieler, weil wir auch jüngere Spieler haben, die das vielleicht noch nicht so erlebt haben und dann sehr davon profitieren, weil man ihnen etwas an die Hand gibt, wovon sie lernen können.“ sl mit gp

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