2. Liga

VfL Bochum: Danny Blum erklärt sein Wahnsinns-Tor

Tizian Canizales
22. November 2020, 18:35 Uhr
Danny Blum (links) bejubelt gemeinsam mit Simon Zoller sein Traumtor gegen den Hamburger SV. Foto: firo

Danny Blum (links) bejubelt gemeinsam mit Simon Zoller sein Traumtor gegen den Hamburger SV. Foto: firo

Danny Blum hat den VfL Bochum im Duell mit dem Hamburger SV per Traumtor auf die Siegerstraße gebracht. Nach Abpfiff erklärte er, dass sein Kunstschuss aus der 78. Minute genau so geplant war und verriet das Rezept, mit dem der VfL Hamburg als erstes Team in dieser Saison schlug. 

"Der rechte ist eigentlich nicht mein Sahnefuß", sagte VfL-Bochum-Angreifer Danny Blum nach Abpfiff schmunzelnd. Und doch hatte der 29-Jährige nach 78 Minuten mit eben jenem rechten Fuß ein wahres Traumtor erzielt. Auf Vorlage von Robert Tesche hatte sich Blum an der rechten Strafraumecke ein Herz gefasst und den Ball über den überraschten HSV-Keeper Sven Ulreich hinweg ins Tor gelupft. 


"Als der Robert mir diesen Pass gespielt hat, hatte ich schon geschaut, was der Torwart macht. Als Ich dann aus dem Augenwinkel gesehen hatte, dass er etwas aus seinem Tor gekommen war, wusste ich schon, dass Ich den Ball über ihn heben musste. Dass er dann so schön reingeht, konnte Ich vorher natürlich nicht ahnen", erklärte Blum sein Traumtor, das an den legendären Treffer von Lars Ricken aus dem Champions-League-Finale 1997 erinnerte. Damals entschied der die Partie zwischen Borussia Dortmund und Juventus Turin mit einem ähnlichen Tor zu Gunsten des BVB und wurde im Nachgang von der ARD Sportschau als Torschütze des Jahres 1997 ausgezeichnet. 

Blum verrät Erfolgsrezept: HSV hat ein Problem, "wenn man gegen sie hart spielt"

Für Blum dürfte sein Treffer am Ende des Tages jedoch nicht mehr als eine schöne, persönliche Randnotiz bleiben. "Das wichtigste sind die drei Punkte", sagte der Angreifer und verriet das Rezept, das den Bochumern am Ende den Erfolg beschert hatte. "Ich glaube, dass Hamburg ein Problem damit hat, wenn man gegen sie hart spielt. Man hat über die 90 Minuten gesehen, dass wir gallig waren. Wir waren in den Zweikämpfen sehr präsent und konnten ihnen so zu Hause den Schneid abkaufen."


Ein großer Faktor waren auch die Ballverluste, die sich der HSV im Aufbauspiel erlaubte. So kamen die Bochumer immer wieder zu gefährlichen Tempogegenstößen. "Wir hatten viel Videomaterial und haben gesehen, was passiert, wenn sie den Ball im Spielaufbau verlieren. Weil sie sehr hoch stehen, sind sie nach Fehlern dann auch sehr offen", sagte Blum. "Das ist im Spiel sehr oft passiert und man muss ehrlich sagen, dass wir das teilweise noch schlecht ausgespielt haben."

Exemplarisch dafür steht die Großchance von Simon Zoller, der nach einem Konter frei vor Ulreich stand. Er traf in der 75. Minute allerdings nur den Innenpfosten. Drei Zeigerumdrehungen später kam dann aber Danny Blum über die rechte Seite und erlöste alle Bochumer. tica mit gp

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Kommentieren

23.11.2020 - 16:14 - soso

und .... kann der klopper auch sein übles foul an jerry erklären ????

.... hat er sich wohl beim kimmel abgeguckt ......

23.11.2020 - 14:29 - asaph

weiter so!