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VfB Homberg: Verlust von Verteidiger-Trio - Neue müssen her

04. Januar 2021, 13:28 Uhr
Mohamed Redjeb kehrt in die USA zurück. Foto: Thorsten Tillmann

Mohamed Redjeb kehrt in die USA zurück. Foto: Thorsten Tillmann

Fußball-Regionalligist VfB Homberg muss im Abstiegskampf ohne drei Spieler auskommen. Neue Jungs müssen her. Das betont Manager Frank Hildebrandt gegenüber RevierSport.

Bittere Nachrichten zum Jahresbeginn für den VfB Homberg. Mohamed Redjeb, der erst im vergangenen Sommer aus den USA nach Duisburg-Homberg wechselte, kehrt in die Vereinigten Staaten zurück.

Der 25-jährige Innenverteidiger will in den Florida/USA weiter an seinem Studium feilen und hat sich der Universitätsmannschaft von Palm Beach Atlantic Sailfish angeschlossen. "Das ist schon bitter für uns, weil er ein wichtiger Spieler war  - menschlich und sportlich. Er muss in die USA zurück, um sein Studium zu beenden. Da ist an den Unis - trotz Corona - Präsenz gefordert. Wenn er das nicht macht, dann hätte er einige Jahre umsonst studiert. Das können wir natürlich alles nachvollziehen. "Mo" war auch länger verletzt, sonst hätte er noch mehr Begegnungen für uns absolviert", sagt Frank Hildebrandt gegenüber RevierSport. Redjeb bestritt in der Hinrunde acht Partien für den VfB. 

Der VfB Homberg belegt in der Regionalliga-West-Tabelle den ersten Abstiegsplatz und liegt aktuell nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Oberliga-Kurs. Am 16. Januar starten die Duisburger mit dem Auswärtsspiel beim SV Lippstadt, der nur einen Zähler vor dem VfB rangiert, in die Rückrunde. Das Hinspiel hatte Homberg mit 0:2 verloren.

Hildebrandt und Acar suchen nach Verstärkungen

Da auch Harris Kaltak (Verdacht auf Kreuzbandriss) und Justin Walker (Muskelbündel- und Muskelabriss) auf unbestimmte Zeit ausfallen werden, sind Manager Hildebrandt und Trainer Sunay Acar schon auf der Suche nach Verstärkungen. Mit Redjeb, Kaltak und Walker brechen dem VfB somit gleich drei Verteidiger weg.

Laut Hildebrandt sucht der VfB vor allem "zwei gestandene Innenverteidiger". Bis Ende Januar haben die Homberger Zeit, um auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. "Es muss einfach sportlich, menschlich, aber auch finanziell passen. Wir beobachten den Markt sehr intensiv und führen auch schon erste Gespräche. Mal schauen, was am Ende möglich sein wird", sagt Hildebrandt.


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