Der 1. Spieltag der Regionalliga-West-Saison 2020/2021 ist für den VfB Homberg schlecht gelaufen: Spiel verloren, Spieler verloren und der Co-Trainer ist auch weg.

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VfB Homberg: Stammspieler gesperrt, Co-Trainer ist weg

09. September 2020, 16:29 Uhr
Thorsten Klump (rechts), hier mit Ex-Trainer Stefan Janßen, ist nicht mehr Co-Trainer beim VfB Homberg. Foto:Thorsten Tillmann

Thorsten Klump (rechts), hier mit Ex-Trainer Stefan Janßen, ist nicht mehr Co-Trainer beim VfB Homberg. Foto:Thorsten Tillmann

Der 1. Spieltag der Regionalliga-West-Saison 2020/2021 ist für den VfB Homberg schlecht gelaufen: Spiel verloren, Spieler verloren und der Co-Trainer ist auch weg.

Der VfB Homberg hat das erste Ligaspiel mit 0:2 gegen den SV Lippstadt verloren. Doppelt bitter: Mike Koenders sah wegen einer Unsportlichkeit die Rote Karte und wird den Duisburgern in den nächsten zwei Spielen fehlen.

Außerdem stehen VfB-Trainer Sunay Acar mit Metin Kücükarslan (Schambein-Entzündung), Linksverteidiger Justin Walker (Muskelfaserriss) sowie Angreifer Danny Rankl (Oberschenkelzerrung, Einsatz fraglich) gegen Fortuna Düsseldorf wohl drei weitere Spieler nicht zur Verfügung.

Janßen holte Klump nach dem Regionalliga-Aufstieg nach Homberg

Neben den personellen Problemen hat der VfB Homberg seit dem Lippstadt-Spiel auch einen kleineren Trainerstab. Thorsten Klump hat den Rheindeich noch vor dem Ligastart am vergangenen Wochenende verlassen.

"Es hat einfach nicht mehr gepasst. Manchmal ist das einfach so. Ich habe noch die Spielvorbereitung samt Gegneranalyse mitgemacht und dann beim Präsidenten Wolfgang Graf meine Papiere abgeholt. Ich wünsche dem Trainerteam, der Mannschaft, den Verantwortlichen und den Fans alles Gute. Ich hatte eine schöne Zeit am Rheindeich", erklärt Klump gegenüber RevierSport.

Der 51-Jährige wurde in der vergangenen Saison von Ex-Trainer Stefan Janßen nach Homberg geholt. "Unter Stefan zu arbeiten war mir eine Ehre. Wir haben uns perfekt ergänzt", sagt Klump, der zuvor als Cheftrainer beim TV Voerde, RW Lohberg und SuS 09 Dinslaken arbeitete.

Klump lässt Zukunft offen

Wohin es Klump in Zukunft ziehen wird, weiß er noch nicht. "Ich kann mir alles vorstellen. Ich bin da sehr offen", sagt Klump.

Der Co-Trainer ist nämlich im Besitz der höchsten Torwarttrainer-Lizenz. "Zudem verfüge ich über Erfahrungen im Athletikbereich. Ich habe ja sechs Jahre auch im Nachwuchsleistungszentrum von Rot-Weiß Oberhausen gearbeitet. Ich kann mir auch eine Cheftrainer-Position vorstellen. Alles ist möglich. Ich warte ab und gedulde mich. Ich werde mit Sicherheit wieder eine spannende Aufgabe im Fußball finden."

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