KFC Uerdingen

Vertragsauflösung! Aigner wechselt in die 2. Bundesliga

01. September 2019, 16:51 Uhr

Foto: firo

Drittligist KFC Uerdingen und Stefan Aigner gehen ab sofort getrennte Wege. Beide Parteien einigten sich auf eine Vertragsauflösung. Der neue Verein des Flügelspielers steht bereits fest.

Aigner wechselt in die 2. Bundesliga zum SV Wehen Wiesbaden. Aigner gehörte am Sonntag bei der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig nicht mehr zum Kader der Mannschaft von Heiko Vogel an - wie auch schon in den Wochen zuvor. Am 2. Spieltag spielte der 32-Jährige zuletzt für die Uerdinger.

Der ehemalige Bundesligaprofi kam nach dem Drittliga-Aufstieg im Sommer 2018 zum KFC und galt dort als einer der Königstransfers. Immerhin besitzt Aigner die Erfahrung von 126 Bundesligaspielen (25 Tore) und 148 Zweitligaspielen (31 Tore). In Uerdingen gehörte er im ersten Jahr auch zum Stammpersonal, erzielte sechs Tore und gab acht Vorlagen. Seine Leistungen gingen aber bereits ab der Rückrunde zurück.

"Der KFC dankt Stefan Aigner und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute", heißt es in der offiziellen Pressemitteilung des KFC. Nur wenige Minuten später verkündeten die Wiesbadener, die mit nur einem Punkt in der 2. Liga bereits mit dem Rücken zur Wand stehen, die Verpflichtung Aigners. Am Samstag unterlag Wiesbaden 0:5 gegen den SSV Jahn Regensburg.

Geht auch Maxsö schon wieder?

Offenbar könnte Aigner nicht der einzige kurzfristige Abgang beim KFC sein. Wie das Portal "liga-drei.de" berichtet, soll auch Innenverteidiger Andreas Maxsö den Verein schon wieder verlassen. Es wäre eine faustdicke Überraschung.


Maxsö wechselte erst im Sommer aus der ersten Schweizer Liga vom FC Zürich an die Grotenburg. Der Däne gehörte in der Schweiz zum Stammpersonal und absolvierte auch viele Spiele in der Europa League. Maxsö sollte eigentlich der neue Abwehrchef beim KFC werden. Die ersten fünf Partien absolvierte er über die volle Distanz, bei Preußen Münster und am Sonntag gegen Braunschweig gehörte er dem Kader nicht an. Offiziell aus verletzungsbedingten Gründen. Doch womöglich könnte mehr dahinter stecken.

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