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Van Lent freut sich über RWE-Finanzspritze

Stefan Loyda
30. März 2019, 19:22 Uhr

Foto: Mark Bohla

Nach der 0:2-Niederlage der Mönchengladbacher gegen Rot-Weiss Essen hat sich Trainer Arie van Lent über die Finanzspritze seines Ex-Klubs geäußert.


Es gibt Gäste, die sind immer wieder gerne an der Hafenstraße gesehen. Arie van Lent ist einer davon. In seiner aktiven Karriere als Mittelstürmer hat der Niederländer nur ein Jahr bei den Bergeborbeckern gespielt, in dieser Zeit 19 Spiele gemacht und dabei sechs Treffer erzielt. Sein Herz ist aber dennoch bei den Rot-Weissen hängengeblieben.

Dementsprechend hat er die Meldung vom Donnerstag, dass mit dem Naketano-Gründer Sascha Peljhan der ersehnte strategische Partner gefunden wurde, genauso erfreut wie die Anhänger, die am Samstag ins Stadion kamen. „Es wird Zeit, dass der Verein Geld bekommt“, sagt der 48-Jährige. „Es ist gut, dass der Verein nicht mehr so viel Geld ausgibt, wie in den letzten Jahren, in denen ich auch da war. Das war gut für die Spieler, aber nicht für den Verein. Man hat gesehen, was dabei herauskommt.“ Van Lent weiter: „Deswegen ist es auch gut, dass es vorangeht.“

RWE-Fan ist er übrigens nicht nur wegen der Zeit, die er an der Hafenstraße verbracht hat: „Das hat man bei unserem Spiel vor knapp 6000 Zuschauern gesehen, auch wenn noch 15.000 zu wenig da waren. Ich wünsche mir, dass es aufwärts geht. Alles, was hier steht, gehört nicht in die vierte Liga.“ Ein Statement, das bei vielen Anhängern wohl runtergeht wie Öl.

Für seine Mannschaft war an diesem Tag dennoch nichts zu holen. Philipp Zeiger und Marcel Platzek trafen jeweils nach Standards zum Essener 2:0-Erfolg. Seiner Mannschaft attestierte er dennoch ein gutes Spiel. „Wir sind nur schwer in die Partie gekommen, da stand es schon 0:1 gegen uns. Wir haben es geschafft, spielerisch zu dominieren und bekommen einen zweiten Standard“, haderte er mit dem Handspiel, dass zum Treffer von Platzek führte. „In der zweiten Halbzeit war das auch sehr ordentlich von uns, haben dann aber ein bisschen die Struktur verloren. Die Jungs haben viel investiert. Wir haben alles rausgehauen, spielerisch überzeugt. Tore spielen aber auch eine Rolle und das haben wir versäumt.“

Autor: Stefan Loyda

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