Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin hat seine Pläne zur Zulassung von Zuschauern nach Präventivtests als Hygiene-Maßnahme verschoben.

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Union stellt Hygiene-Konzept zurück: Präventivtests ab 25. Oktober

23. August 2020, 13:32 Uhr
Das Stadion an der Alten Försterei, die Heimat von Union Berlin. Foto: dpa

Das Stadion an der Alten Försterei, die Heimat von Union Berlin. Foto: dpa

Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin hat seine Pläne zur Zulassung von Zuschauern nach Präventivtests als Hygiene-Maßnahme verschoben.

Nach Gesprächen mit dem Bezirk Treptow-Köpenick und dem Senat von Berlin werde der Verein den Antrag auf den 25. Oktober datieren, teilte Union am Sonntag mit.

In der vergangenen Woche hatte Union-Präsident Dirk Zingler noch betont, dass es schon zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison An der Alten Försterei keine Geisterspiele mehr geben werde. Union wollte mit präventiven Tests mehr Zuschauer als die ab dem 1. September in Berlin zugelassenen 4999 Besucher im Stadion platzieren.

Bis zum 24. Oktober ist die aktuelle Infektionsschutzverordnung noch gültig, anschließend hofft Union darauf, dass die vom Verein vorgeschlagenen Maßnahmen in die neue Hygieneregel aufgenommen werden. „Unsere Leitidee und unsere Prozesslinie sind auf großes Interesse gestoßen und von vielen als ergänzende Maßnahme für heute noch nicht wieder durchführbare Veranstaltungen begrüßt worden. Dass es Fragen dazu gab, liegt in der Natur der Sache und überrascht uns nicht“, sagt Zingler.

„Wir werden die Behörden in den nächsten Wochen unterstützen und alles daransetzen, dem Senat zu ermöglichen, den Präventivtest in den Katalog der Hygienemaßnahmen ab dem 25. Oktober aufzunehmen“, ergänzte der Union-Chef und betonte, dass Union nur freie Testkapazitäten nutzen wolle. dpa

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