3. Liga

Uerdingens Investor spricht erneut über möglichen Ausstieg

Dominik Hamers
07. August 2019, 15:54 Uhr

Foto: firo

Mikhail Ponomarev, Investor des KFC Uerdingen, hat erneut einen möglichen Ausstieg beim Drittligisten angedroht. Der Grund: Die Nutzbarkeit des Stadions.

Mikhail Ponomarev hat die Drohung, sein finanzielles Engagement beim Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen zu beenden, sofern der Klub nicht im eigenen Stadion spielen kann, wiederholt. In einem Interview mit dem Magazin Sport Bild erwiderte der 44 Jahre alte Unternehmer auf die Frage, ob er einen Rückzug für möglich halte, dass sportliche Resultate nicht der Grund für eine solche Entscheidung wären. Denn: „Das hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel, ob wir bald wieder in unserem Stadion spielen können.“ 


Bereits im Mai hatte der russische Investor mit dem Ende seines Engagements gedroht. Und auch zu diesem Zeitpunkt hatte er den Streit um die Modernisierung der Krefelder Grotenburg als Begründung angeführt. 

Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer erklärte zur aktuellen Lage rund um den KFC Uerdingen: „Jeder weiß, dass mir der KFC Uerdingen und das Projekt Profifußball am Herzen liegen. Der Rat der Stadt Krefeld hat sich zu seiner Verantwortung für die Grotenburg bekannt - und dieser Verantwortung werden wir in dem dort beschlossenen Rahmen nachkommen. Allerdings gibt es rechtliche, rationale und ethische Grenzen für das Engagement einer Stadt im gewinnorientieren Geschäft Profifußball. Diese Grenzen werden wir im Sinne unserer Gesamtverantwortung für die Stadt Krefeld selbstverständlich respektieren."

Der Disput mit der Stadt über die Nutzbarkeit des Stadions war jedoch nicht der einzige Aufreger, mit dem sich das Umfeld des ehemaligen Bundesligisten gedanklich beschäftigen musste. Zwischenzeitlich führte der Klub einen Rechtsstreit mit dem ehemaligen Stürmer Marcel Reichwein, dann klagte eine Jugendtrainerin, und schließlich berichteten Medien über nicht beglichene Rechnungen der Seidenstädter. Bei einem der vergeblich auf die ausstehenden Gelder wartenden Gläubiger handelt es sich um ein Busunternehmen.

Ponomarev erklärt gegenüber Sport Bild: „Ein Busunternehmen kam plötzlich mit einem pinken Bus und wollte unsere Mannschaft darin zu einem Testspiel fahren. In einem pinken Bus macht man sich lächerlich als professionelle Fußball-Mannschaft.“ Inzwischen sei die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen beendet, Angaben darüber, ob die ausstehenden Beträge inzwischen beglichen sind, machte der russische Investor nicht. Aber: „Jetzt haben wir übrigens einen eigenen, nagelneuen und modernen Bus.“ 

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09.08.2019 - 14:48 - derdereuchversteht07

Wäre ja nicht auszudenken was da hätte raus werden können.

09.08.2019 - 14:47 - derdereuchversteht07

Da bin ich auch froh drum!

08.08.2019 - 21:41 - Tief_im_Westen

Ich habe den Link jetzt nicht angeklickt, aber steht dort auch, dass die Stadt ohne die Stadiongesellschaft baut, dies hat man nämlich versprochen und im offenen Brief auf der Seite der Stadt Krefeld bestätigt. Man versteckt sich nun dahinter, dass die Verzögerung an der Absage zur Gesellschaft liegt, im Wissen, dass ein scheitern der Verhandlungen eintreffen könnte. Parallel hätte man zumindest Dinge vorbereiten können, um nicht wie der Ochse vorm Berg zu stehen.

Natürlich steigert ein moderneres Stadion den Wert der Anteile des Anteileigners, auf der anderen Seite ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Stadt in Zukunft nicht nur Kosten hat. Mal davon abgesehen, dass das Stimmrecht ja noch bei der e. V. liegt und auch im Falle eines Rückzugs, der Anteileigners sich an Verträge halten muss. Geht er und die Strukturen stimmen, wäre es auch ohne ihn möglich zu überleben. Zieht er sich aber zurück und der Verein hat keine Spielstätte, war es das mit dem KFC.

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08.08.2019 - 20:59 - derdereuchversteht07

Hallo DerOekonom!

Deine letzte Aussage ist genau das entscheidende an dieser ganzen Angelegenheit. Die Fans werden die Leidtragenden sein. Man kann die Fans des KFC ja verstehen. Da kommt jemand der investiert in die Mannschaft und viele Dinge entwickeln sich positiv. Man verlässt die Oberliga, man verlässt die Regio, der Fußball wird ansehnlicher und es kommen mehr Menschen ins Stadion. Aber die Außendarstellung des Investors lässt nichts Gutes vermuten. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Wenn ich dann noch unter dem Link die Berichte zum Stadion lese, bestärkt das nur meine Meinung.

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08.08.2019 - 20:52 - KFC.

Hi, diese Infos sind für den interessierter Krefelder nicht wirklich neu... Immerhin ist die Stadt jetzt soweit, dass ein großer Teil der Baumaßnahmen zur Ausschreibung öffentlich gemacht wurden, es geht dabei allein um die 3.Liga-Tauglichkeit.
Der Rückzug von MP bzgl. der 2.Liga-Tauglichkeit hat wohl diverse Gründe und ich möchte da nicht mutmaßen. Aus meiner Sicht aber vorerst besser im Sinne der Stadt.
Blaurote Grüße

08.08.2019 - 20:11 - DerOekonom

Man kann hier viele Aspekte diskutieren. Aber eine Stadtverwaltung, die öffentliche Mittel investieren soll, kann die besondere Konstellation im Verein nicht einfach ausblenden. Hier gibt es ja nicht nur einen "Investor", sondern durch die spezielle Konstellation Anteilseigner + Präsident eine Alleinherrschaft im Verein. Mit entsprechenden Machtmitteln wie Rückzug oder Anteilsverkauf.

Investiert die Stadt ins Stadion schafft sie auch einen Vermögenszuwachs beim "Investor", von dem der Verein selber erst mal nichts hat. Sie macht mittelbar den "Investor" reich, weil er in dem besseren Umfeld auch besser vermarkten kann. Da kann es dann passieren, dass die Fans/Mitglieder Nutznießer aber auch Opfer dieser bestehenden Konstruktion werden. Es wäre schade für die Fans, die einfach nur guten Fußball schauen möchten in einem möglichst modernen, gepflegten Umfeld.

08.08.2019 - 20:00 - Ostwestfale

Das sind natürlich interessante News. Da sollte der Präsident mal erklären, wie das zusammenhängt.

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08.08.2019 - 19:03 - derdereuchversteht07

Tach zusammen!

Würde alle KFC Fans gerne mal an folgenden Link verweisen:
https://www.stadionwelt.de/sw_stadien/index.php?stadion=grotenburg-stadion&folder=sites&site=stadionguide_d&id=207
Hier sind chronologisch die letzten Ergebnisse bzw. Gespräche zwischen dem KFC-Präsidenten Mikhail Ponomarev und der Stadt aufgeführt. Zunächst hat der Rat dem Verein erstmal 11 Millionen für die Sanierung zugesprochen. Doch dann ist Mikhail Ponomarev von einer Absprache (gemeinsame GmbH) mit der Stadt die schon Unterschriftsreif vor lag zurückgetreten.
Bin jetzt wiedermal gespannt wie Flitzebogen auf tief im verlängerten Rückgrat.

Bis die Tage.

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08.08.2019 - 16:09 - derdereuchversteht07

Tach zusammen!

Zwei Fragen hätte ich zu dem Thema. Was hat die Stadt Krefeld versprochen und wo steht das. Wobei mich die zweite Frage noch etwas mehr interessiert. Die Stadt Krefeld wird mit Sicherheit wissen wie umtriebig dieser Investor in den letzten Jahren war. Die DEG lässt grüßen. Wenn er bei den Gesprächen mit der Stadt genauso aufgetreten ist wie bei den Trainerentlassungen, wird man vielleicht warten bis er den Verein verlassen hat.

Bis die Tage.

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08.08.2019 - 15:50 - Bierchen

Mittlerweile merkst selbst der Russe womit er sein Geld verplempert hat.
Der hat doch auch kein Bock eine ABM für abgehalfterte Stars zu betreiben
vor 2.500 Männekes in der Düsseldorfer Schüssel!

08.08.2019 - 15:19 - Tief_im_Westen

Bahnschranke, dieses Modell wollte die Stadt Krefeld nicht, stattdessen hat man die Grotenburg zur Ruine gespart. Nun wird es natürlich teurer als wenn man es gleich in Schuss gehalten hätte. Vielleicht dachte man auch, dass es nach Lakis keinen Investor mehr geben würde.
Wenn man keinen Profisport möchte, soll man es sagen, aber Versprechen machen und dann abspringen, dürfte auch Investoren in anderen Bereichen beunruhigen.

08.08.2019 - 15:14 - Tief_im_Westen

Billyboy, es ist in der Tat allen klar, nur dir nicht.

08.08.2019 - 14:45 - Ostwestfale

Billyboy, ist doch in Ordnung. Du willst nicht diskutieren. Du hast halt andere Interessen. Ich habe mir jetzt die Mühe gemacht, dir ausführlich zu antworten, du ignorierst halt alles, was ich schreibe und wirfst mir dann Ignoranz vor. Deine These, meine Ignoranz wäre nicht zu überbieten, hast du damit bereits eindrucksvoll persönlich widerlegt. Ich bin hier, um mich mit anderen Fans auszutauschen, nicht um mich mit ihnen unter der Gürtellinie herum zu käbbeln. Aus dem Alter bin ich raus.

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08.08.2019 - 14:36 - billyboy

@08.08.2019 - 11:03 - Ostwestfale
"@Billyboy
Im Grunde ist das doch Provokation, oder?"
Was ist Provokation?? Fragen, auf die Sie nicht mit Gelaber, sondern mit Fakten antworten müßten? Und Sie deshalb sofort Pause haben und nur ausweichen??

Ein erfolgreiches, börsennotiwertes Wirtschaftunternehmen mit sportlichem Erfolg wie Borsussia Dortmund oder auch den recht gesunden FC Schalke 04 in Vergleich zu bringen mit einem Gebilde, das morgen tot ist, wenn heute ein russischer Potentat geht, ist an Ignoranz nicht zu überbieten.

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08.08.2019 - 12:30 - Rattenfänger

Ein pinkfarbener Bus geht nicht, aber ein Ottifant als Maskottchen?

08.08.2019 - 12:04 - Bahnschranke

Bin ja kein KFC Freund, aber selbst ich verstehe Herrn P. in dieser Frage. Gefühlt seit 2 Jahren passiert da nichts und zum Planen, braucht es ja auch eine Perspektive. Der Typ ist mir zwar suspekt, aber das ändert ja nichts an diesem unzumutbaren Zustand. Bei Lakis war doch so ein Modell aus Holland mal Thema.... mit Kino, Einkaufszentrum etc. Reißt die Burg ab, der Zoo freut sich und baut was Neues auf der grünen Wiese. Alles andere ist doch Unsinn

08.08.2019 - 11:03 - Ostwestfale

@Billyboy
Im Grunde ist das doch Provokation, oder? Ich habe alles dazu geschrieben, aber gerne wiederhole ich meinen Kernpunkt für Sie noch einmal. Auf mein plumpes Dutzen verzichte ich dann mal. Das „heutige Gebilde“ Uerdingen sollte nicht entscheidend dafür sein, ob ich mich als Kommune dazu entscheide, eine Sportstätte zu modernisieren, damit ich dort Profifußball anbieten kann. Jeder Verein und jeder Fan braucht eine sportliche Heimat und Identität. Das Argument mit den Steuergeldern zieht man komischerweise meistens nur, wenn es um andere Vereine und nicht um den eigenen geht. Der Uerdinger Investor wird vielleicht schon morgen weg sein, der Verein aber hoffentlich nicht. Wie Uerdinger Fans richtig schreiben, hat die Stadt Krefeld die Grotenburg über Jahrzehnte hinweg verkommen lassen. So wie viele anderen Kommunen ihre Stadien oder das, was von Ihnen übrig geblieben ist, auch. Das ist doch jetzt kein Widerstand der Stadt Krefeld gegen Ponnemarov. Sie macht doch nur das weiterhin nicht, was sie ohnehin unterlassen hat. Und dann noch die Gegenfrage: Was haben die „heutigen“ Vereine Borussia Dortmund, Schalke 04, RWE usw. mit denen vor ein paar Jahrzehnten zu tun? Die Krefelder hat es lediglich auf besondere Art und Weise „erwischt“. Ich wünsche dem Verein und seinen Anhängern jedenfalls, dass sie ihren Investor überleben und nicht ins völlige Verderben abrutschen.

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08.08.2019 - 10:15 - Rafio

Die Aussage über den pinkfarbenen Bus ist diskriminierend.
Wo bleibt z.B.der Aufschrei der Gleichstellungsbeauftragten.
Bevor jetzt jemand wieder ausflippt : Ist nur Satire.

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08.08.2019 - 09:20 - asaph

Wenn der Russe einnen modernen Bus kaufen kann, dann doch auch ein Stadion. Oder hat er nicht genug Kohle auf Seinen Konten!
Vll. zuviel Backtschisch verteilt?
Da lobe Ich mir einen Herrn Hopp, der alles locker bezahlen konnte in Hoffenheim!

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08.08.2019 - 09:16 - billyboy

@Ostwestfale:
"@07.08.2019 - 17:40 - Ostwestfale:
Könnten Sie vielleicht noch ausführen, was dieses heutige Gebilde noch gemein hat, mit dem Fußballverein aus Krefeld, der dieses von Ihnen so schön geschilderte "kulturelle Erbe" begründer hat?"
Habe jetzt mal abgewartet und Ihre Beiträge auch noch einmal durchgelesen.
Zu dieser Fragestellung habe ich von Ihnen aber nichts gefunden.....

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08.08.2019 - 00:12 - den'gi

JJJ, hat lange Weile - und daran wird sich auch erstmal nichts ändern.
Also schaut mal öfter rein, bei den Profis.

Wenn es wirklich so kommt wie ihr vermutet, dass die Grotenburg erst 2022 bespielbar ist und Hr. Ponomarev ist noch Präsident, brauchen wir für die nächste Saison ein Station. Letzte Saison Duisburg, diese Saison Düsseldorf und dann? Schade Wuppertal kommt nicht in Frage, nicht tauglich und die Stadt lässt das SAZ genauso verfallen, wie die Stadt KR die Burg die letzten 20 Jahre verfallen lassen hat.

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07.08.2019 - 23:17 - derdereuchversteht07

Tach zusammen!
Bin gespannt was T.i.W. dazu sagt

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07.08.2019 - 22:51 - billyboy

@07.08.2019 - 22:35 - Überdingen:
"Schöne Grüße ins Amateurlager;)"
Danke, man sieht sich.....

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07.08.2019 - 22:35 - Überdingen

Ostwestfale hat Recht und wie so oft das Vermögen auf der Sachebene zu bleiben und liegt inhaltlich richtig....dafür danke.
JJJ...hat wiedermal Langeweile und schenkt dem KFC weiter alle Aufmerksamkeit...bei jedoch wie üblich schwacher Argumentation...aber selbst zu dritt kommen sie da an ihre Grenzen...dafür gibt es Mitgefühl.
Und das es als "Kondom" schwierig ist "echte Nähe" herzustellen dürfte jedem klar sein.
Schöne Grüße ins Amateurlager;)

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07.08.2019 - 22:08 - billyboy

@07.08.2019 - 18:08 - Tief_im_Westen
"Kondom, natürlich ist die Erde eine Scheibe, auf dem Rücken von vier Elefanten, die wiederum auf dem Rücken einer Schildkröte stehen."

Na dann, jetzt ist wohl allen klar. auf welcher Grundlage Sie Ihre Kommentare schreiben....

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07.08.2019 - 19:21 - Jünther, Jötz und Jürgen

Köstlich hier - hier bleiben wir. Wir kommen aus dem Lachen nicht mehr raus.
Da ist es ja in Wuppertal richtig langweilig.

- Tatsache, der Ponomarev ist wirklich erst 44.
- Wir dachten, im Nov-Dez. soll die Ausschreibung für einen zweitligatauglichen Umbau gestartet werden.
- Dann werden sich natürlich alle um diese Arbeiten reißen - im Hochbau gibt es keine Konjunktur.
- Schätzungsweise 2022 wird dann die Grotenburg wieder bespielbar
- evtl. könnten russische Bautrupps die Fertigstellung beschleunigen

07.08.2019 - 18:18 - Tief_im_Westen

Ostwestfalen, so sieht es aus. Die Diskussionen und Versprechen gab es auch schon lange vor Lakis. Den Kritikern geht es nur ums persönliche Problem mit dem Investor.

07.08.2019 - 18:13 - Ostwestfale

@Billiboy
Zwei Fragen vorweg:
1. Wollen wir nicht zum Du übergehen, wie es eigentlich unter Fußball-Fans üblich ist? Natürlich weiß ich, dass das Siezen bereits größtmögliche Distanz zum User ausdrücken soll, dessen Meinung einem nicht gefällt.
2. Wollen wir auf einer Sachebene sprechen oder sogleich persönlich werden?

Jetzt zur Sache. Die Stadionfrage in Krefeld wurde doch nicht von Herrn Ponnemarov aufgeworfen. Sie schwelt doch seit einer gefühlten Ewigkeit. Meine Meinung zum „Modell Krefeld“ habe ich oft genug gesagt. Es ist hochgeradig risikobehaftet sich einem cholerisch und launischen Milliardär auszuliefern. Ich könnte mir das für meinen Verein nicht vorstellen. Ich denke sogar, dass im Falle eines Modernisierungsprojektes der Grotenburg besagter Herr dessen Realisierung gar nicht mehr erleben würde, wenn er nicht sehr bald die erhoffte Rendite einheimsen könnte. Den Verein Uerdingen wird es dann aber immer noch geben. Ebenso wie es ihn gab, bevor der Bayer-Konzern ihn sich schnappte und wieder fallen gelassen hat, weil der andere Verein unter dem Bayer-Kreuz rentabler erschien. Und wohl auch ist. Mit einem vernünftigen Stadion steigt auch die Überlebensfähigkeit des Vereins. Wenn es jedoch nicht nur um notwendige Veränderungen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs ginge, dann lehne auch ich das ab.

07.08.2019 - 18:08 - Tief_im_Westen

Kondom, natürlich ist die Erde eine Scheibe, auf dem Rücken von vier Elefanten, die wiederum auf dem Rücken einer Schildkröte stehen.

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07.08.2019 - 18:02 - billyboy

@07.08.2019 - 17:57 - Tief_im_Westen:
sehr schön. Und zu der Scheibe wollen Sie gar nichts sagen? Das wäre doch mal ein Thema auf Ihrem Niveau.

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07.08.2019 - 17:57 - Tief_im_Westen

@Kondom ich finde es interessant, dass du mir folgst und alles liest. Danke :)

Natürlich wird der Steuerzahler löhnen müssen, muss er aber auch, wenn es keinen Profisport gibt, allerdings ohne die Option, dass Geld zurückkommen wird. Eine Lösung mit einem privaten Investor wollte man nicht, im Gegenteil, man bestand als Stadt darauf, im Fall der Fälle, die Grotenburg fit zu machen.

Da kommen wir zu Shels - wo soll es bitte eine moralische Erpressung sein? Ohne Stadion wird es keinen Krefelder Profifußball geben. Er nennt Tatsachen. Da die Grotenburg nicht dem KFC gehört, ist der Eigentümer in Verantwortung. Will er es nicht, dann muss er damit leben, dass Investoren gehen.
Hält sich die Stadt an ihre Versprechen, wird er ja bleiben. Macht sie es nicht, war es eben nicht kalkulierbar für ihn. So einfach ist das. Da spielt es auch keine Rolle was man von ihm hält.

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07.08.2019 - 17:54 - billyboy

@7.08.2019 - 17:46 - Ostwestfale
"Und als Ergänzung meinerseits, bitte trennt die hier aufgeworfene Stadionfrage von der Person des Investors."
Um vielleicht Ihrer offensichtlichen Verwirrung etwas abzuhelfen: der Artikel dreht sich darum, dass genau besagter Investor diese Stadionfrage aufgeworfen hat.

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07.08.2019 - 17:46 - Ostwestfale

Und als Ergänzung meinerseits, bitte trennt die hier aufgeworfene Stadionfrage von der Person des Investors.

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07.08.2019 - 17:45 - billyboy

@07.08.2019 - 17:40 - Ostwestfale:
Könnten Sie vielleicht noch ausführen, was dieses heutige Gebilde noch gemein hat, mit dem Fußballverein aus Krefeld, der dieses von Ihnen so schön geschilderte "kulturelle Erbe" begründer hat?

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07.08.2019 - 17:42 - Bacardicola

44 ist der erst ??? 

07.08.2019 - 17:40 - Ostwestfale

Die Grotenburg ist ein Stadion, dass jedem echten oder zumindest älterem Fußball-Fan etwas sagt. Dort wurde lange Jahre Bundesliga gespielt und es hat legendäre Europapokalnächte erlebt. Kurz es gehört zum kulturellen Erbe des deutschen Fußballs und vor allem der Stadt Krefeld, Herr Bürgermeister. Ich kann natürlich mit dem Hinweis, nicht Steigbügelhalter für Profifußball sein zu wollen, das übliche Totschlagargument vom Stapel lassen. Fußball generell ist halt immer noch das „Schmuddelkind“. Aber wer das sagt verkennt, dass die Stadt Krefeld nichts bekannter gemacht hat als obige Ereignisse. Und das hat nichts mit dem Investor des Vereins zu tun. Wer Uerdingen das Recht abspricht, dass diese gute alte Sportstätte vernünftig modernisiert wird, weil Herr Ponnemarov das fordert, hat von der lebendigsten Volkskultur, die Deutschland zu bieten hat, dem Fußball, etwas nicht verstanden.

07.08.2019 - 17:31 - Shels

@Tief im Westen, was kann man verstehen? Als Investor hat er eine Fehlentscheidung getroffen. Er hat sich nicht ausreichend über die Rahmenbedingungen seines Invests informiert. Er hätte all das wissen können/müssen, was du vorbringst. Kam nicht überraschend und über Nacht. Das ist für mich eher eine moralische Erpressung.

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07.08.2019 - 17:25 - billyboy

@07.08.2019 - 16:53 - Tief_im_Westen:
Sehr interessant, Ihre Ergüsse zu diversen Themen zu verfolgen....
Wie stehen Sie zu der Aussage, dass die Erde eine Scheibe ist??
Und in Krefeld sollen die Steuerzahler mehr Geld locker machen, vielleicht zu Lasten von Schulen und Kindergärten, damit ein russischer Potentat seinem Hobby besser frönen kann??

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07.08.2019 - 17:25 - KFCforever

Der Reviersport wärmt mal wieder alte Kamellen auf. Nichts neues mehr im Westen?

07.08.2019 - 16:53 - Tief_im_Westen

Man kann ihn schon verstehen. Über Jahrzehnte hat man die Grotenburg verfallen lassen, Bauprojekte wurden blockiert, gleichzeitig wollte man Profisport, damit sich die Grotenburg tragen, weil man zu eitel andere Dinge nicht unterstützt hat.
Nun kommt jemand und führt trotz aller Probleme den Verein zurück in den Profibereich, während die Stadt nicht auf dem Quark kommt. Dann soll man die Eier haben und sagen, dass man keinen Profifußball will, dann ist es ehrlich und man kann andere Projekte angehen. So macht die Stadt die Stadt Krefeld lächerlich, was wirklich schade ist.

07.08.2019 - 16:33 - kle1902

Wie man sich im Profifußball lächerlich macht, weiß der Herr Ponomarev ja ganz gut...