Durch einen 3:2-Auswärtssieg in der Bezirksliga Niederrhein Gruppe 6 gegen den SC 1920 Oberhausen konnte der FC Blau-Gelb Überruhr seine Siegesserie weiter ausbauen und bleibt mit zehn Punkten Vorsprung unangefochtener Tabellenführer.

Bezirksliga Niederrhein 6

Überruhr-Trainer Lorenz und die Joker im Aufstiegsrennen

Daniel Ferlings
02. März 2020, 07:00 Uhr
Foto: Michael Gohl

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Durch einen 3:2-Auswärtssieg in der Bezirksliga Niederrhein Gruppe 6 gegen den SC 1920 Oberhausen konnte der FC Blau-Gelb Überruhr seine Siegesserie weiter ausbauen und bleibt mit zehn Punkten Vorsprung unangefochtener Tabellenführer.

Im Topspiel gelang es der Mannschaft von Trainer Stefan Lorenz dank einer disziplinierten Leistung den zwölften Sieg in Serie einzufahren. Lorenz lobte seine Elf und war vor allem mit der Einstellung seiner Jungs zufrieden: "Der Sieg gegen SC 20 war richtungsweisend und wir konnten dadurch die Leistung der letzten zwei Wochen bestätigen. In Oberhausen zu spielen ist richtig schwer, da der SC 20 eine fußballerisch überragende Truppe hat. Umso mehr freue ich mich, dass wir gegen sie in dieser Saison sechs Punkte einfahren konnten."


Die derzeitige Verfassung des Kaders und der komfortable Vorsprung in der Tabelle lassen augenscheinlich keine Gründe gelten, warum die Blau-Gelben den Aufstieg nicht packen sollten. Auch mit dem Blick auf die nächsten Partien: Die anstehenden Gegner sollten in dieser Verfassung keine große Herausforderung für die Lorenz-Elf darstellen. 

So wartet am kommenden Wochenende Aufsteiger und Liga-Elfter FC Bottrop, ehe es gegen DJK Adler Union Frintrop geht. "Diese Begegnungen sind vermeintlich die schwierigsten. Wenn du da oben stehst, bist du automatisch der Favorit. Alle gehen davon aus, dass wir problemlos gewinnen werden. Gegen Bottrop war es in der Hinrunde unheimlich schwierig zu spielen. Obwohl wir am Ende mit 3:1 gewinnen konnten, war es vom Spielverlauf her ein knapper Sieg. Auch Adler Union hat uns das Leben schwer gemacht. Daher gibt es keinen Grund sich jetzt nach hinten zu lehnen", mahnt Lorenz.

Einen Schlüsselfaktor für den derzeitigen Lauf sieht Lorenz vor allem in der breiten Qualität des Kaders. Sinnbildlich dafür war die Flexibilität, mit der auf die Verletzung von Kapitän Marcel Rosbach (Hüftzerrung) im Spiel gegen den SC 20 reagiert werden konnte. "Derzeit können wir aus dem Vollen schöpfen. Die Jungs machen es im Augenblick echt gut. Daher ist es ein Erfolg der gesamten Mannschaft und dem Staff drumherum", lobt Lorenz auch das Vereinsumfeld.

Damit es am Ende der Saison tatsächlich mit dem Aufstieg klappt, hat der ehemalige RWE-Profi eine klare Zielvorstellung: "Wir haben jetzt durch unseren Vorsprung in der Tabelle drei Joker. Aber wenn es geht, dürfen wir die nicht so früh wie möglich verballern. Stattdessen müssen wir weiter an der Siegesserie arbeiten. Auch wenn die nächsten Gegner vermeintlich die etwas schwächeren sind, ist das eine Aufgabe, die von Woche zu Woche nicht einfacher wird."

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