Am 11.Spieltag der U19-Bundesliga West trennten sich Rot-Weiß Oberhausen und der Wuppertaler SV in einem intensiven Spiel leistungsgerecht 0:0. Beide Teams erwartet am nächsten Spieltag ein großer Gegner.

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U19: RWO- und WSV-Trainer können mit dem Unentschieden leben

Fabrice Nühlen
09. November 2019, 14:19 Uhr
Foto: Carsten Klein

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Am 11.Spieltag der U19-Bundesliga West trennten sich Rot-Weiß Oberhausen und der Wuppertaler SV in einem intensiven Spiel leistungsgerecht 0:0. Beide Teams erwartet am nächsten Spieltag ein großer Gegner.

Chance verpasst: Der Nachwuchs von Rot-Weiß Oberhausen wollte sich mit einem Sieg gegen den Aufsteiger Wuppertaler SV für die herbe 0:5-Klatsche gegen Bochum revanchieren und einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Gegen den WSV trennte sich Rot-Weiß aber nur Unentschieden. 


Trotz des verpassten Sieges, haben die jungen Kleeblätter weiterhin einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsplätze. RWO-Trainer Dimitrios Pappas konnte mit dem Resultat leben: „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben den Gegner auf Distanz gehalten und den siebten Tabellenplatz verteidigt“, betonte der 39-Jährige. Der ehemalige Profi der Oberhausener bemängelte nur die Chancenverwertung im zweiten Durchgang: „Da hätten wir in Führung gehen müssen.“ 

Aber auch der Gast hatte seine Möglichkeiten, speziell im ersten Durchgang. Dementsprechend sprach auch WSV-Coach Pascal Bieler von einem leistungsgerechten Remis: „In der ersten Halbzeit waren wir die gefährlichere Mannschaft und hatten die besseren Chancen. Nach dem Seitenwechsel wurde Oberhausen stärker und wir hatten Glück, dass wir uns kein Gegentor gefangen haben. Für uns ist es ein gewonnener Punkt. Ich bin zufrieden mit dem Auftreten meiner Elf“, kommentierte Bieler, der in der Saison 2006/2007 für Rot-Weiss Essen spielte und anschließend bei Hertha BSC und dem 1. FC Nürnberg Erstligaluft schnupperte. 


Für den WSV, die schwächste Defensive der Liga, war das 0:0 in Oberhausen erst der zweite Auswärtspunkt im sechsten Auftritt auf fremden Plätzen. Am kommenden Spieltag (Samstag,, 23.11, 11 Uhr) stehen für beide Teams extrem anspruchsvolle Aufgaben an: Während Rot-Weiß Oberhausen beim Spitzenreiter 1.FC Köln gastiert, empfängt der Wuppertaler SV den amtierenden Westdeutschen Meister FC Schalke 04. Köln und Schalke haben die beste Defensivreihen in der Liga. In diese beiden Partien können Oberhausen und Wuppertal als klarer Außenseiter befreit aufspielen und haben nichts zu verlieren.

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