Obwohl die laufende A-Jugend-Bundesliga-West-Saison abgebrochen wurde, hat Jungstar Youssoufa Moukoko mit 34 Toren seinen nächsten Rekord aufgestellt und sich die Torjägerkanone verdient. RevierSport hat sich seine zehn Vorgänger angesehen. 

Jugend

U19-BL West: Das wurde aus den vergangenen zehn Torschützenkönigen

Tizian Canizales
11. Juli 2020, 10:35 Uhr
Felix Schröter (vorne) bejubelt einen Treffer für den FC Schalke 04. Foto: FUNKE Foto Services

Felix Schröter (vorne) bejubelt einen Treffer für den FC Schalke 04. Foto: FUNKE Foto Services

Obwohl die laufende A-Jugend-Bundesliga-West-Saison abgebrochen wurde, hat Jungstar Youssoufa Moukoko mit 34 Toren seinen nächsten Rekord aufgestellt und sich die Torjägerkanone verdient. RevierSport hat sich seine zehn Vorgänger angesehen. 

Saison 2009/10: Pierre Michel Lasogga (Bayer Leverkusen)

Pierre Michel Lasogga schoss in dieser Saison 25 Tore für Bayer Leverkusen und wurde obendrein Meister. Den Durchbruch auf Profiebene schaffte der gebürtige Gladbecker im Jahr 2013 beim Hamburger SV. Die Rothosen bewahrte er des Öfteren mit seinen Toren vor dem Abstieg. Heute ist er 28 Jahre alt und spielt beim katarischen Erstligisten Al Arabi. 

Saison 2010/11: Cebio Soukou (VfL Bochum)

16 Tore gelangen Cebio Soukou in dieser Saison für den VfL Bochum. Es folgte ein interessanter Weg über den Regionalligisten Rot-Weiss Essen und den damaligen Drittligisten Erzgebirge Aue, wo er sich zum Stammspieler entwickelte. Über Hansa Rostock wechselte er vor Beginn der vergangenen Runde zum Zweitligisten Arminia Bielefeld. Dort absolvierte er 31 Ligaspiele und hat damit großen Anteil am Bundesligaaufstieg. 

Saison 2011/12: Samed Yesil (Bayer Leverkusen)

Mit seinen 19 Saisontoren empfahl sich Yesil für höhere Aufgaben, wechselte nach seiner Zeit in Bayers A-Jugend zum FC Liverpool. Dort blieb der Durchbruch aus. Nach den Stationen FC Luzern (Schweiz) und Panionis Athen (Griechenland) kehrte Yesil zur Saison 2018/19 nach Deutschland zurück, unterschrieb beim Drittligisten KFC Uerdingen. Doch auch da klappte es nicht. Heute spielt er beim türkischen Zweitligisten Ankara Demirspor. 

Saison 2012/13: Tammo Harder (FC Schalke 04)

Auch Tammo Harder schaffte nach seinen 20 Saisontoren für den FC Schalke 04 nicht den ganz großen Durchbruch. Obwohl er bei Borussia Dortmund II Stammspieler in der 3. Liga war (Saison 2013/14 und 14/15), schaffte er es nie höher. Zuletzt spielte er beim Regionalligisten SV Lippstadt, den er nun für seinen Heimatverein und A-Ligisten Fortuna Seppenrade verließ. 

Saison 2013/14: Lucas Cueto (1. FC Köln)

Zuletzt bei Preußen Münster unter Vertrag, war Lucas Cueto in der Saison 2013/14 noch 19 Mal für den 1. FC Köln erfolgreich. Dort reichte es aber nicht für die erste Mannschaft, sodass er 2016 zum FC St. Gallen wechselte. Seit 2017 spielt er nun für den SC Preußen Münster, mit dem er zuletzt in die Regionalliga West abgestiegen ist.  

Saison 2014/15: Marc Brasnic (Bayer Leverkusen), Felix Schröter (FC Schalke 04)

Sowohl Brasnic als auch Schröter trafen in der Saison 2014/15 27 Mal. Heute ist allerdings nur noch einer von beiden im Profifußball zuhause. 


Brasnics Weg führte über unter anderem den SC Paderborn, Bayer Leverkusens Profis, Fortuna Köln und Rot-Weiß Erfurt zum Berliner Regionalligisten Berliner AK. Felix Schröter dagegen stand bis zum Sommer 2019 auch noch in der Regionalliga unter Vertrag. Dann verließ er den FV Illertissen jedoch und wechselte zum Drittligisten SpVgg Unterhaching. Dort ist er mittlerweile Stammspieler, verzeichnete in der abgelaufenen Runde 33 Einsätze. 

Saison 2015/16: Cagatay Kader (VfL Bochum)

Für den VfL Bochum kam Cagatay Kader in dieser Runde auf 31 Treffer. Nachdem er sich beim FSV Frankfurt und dem VfR Aalen in Liga drei versuchte, wechselte er zurück ins Ruhrgebiet. In der abgelaufenen Regionalligaspielzeit traf er für den VfB Homberg in 23 Spielen sechs Mal. Jüngst wechselte er zum Regionalliga-Aufsteiger SV Straelen. 

Saison 2016/17: Jacob Bruun Larsen (Borussia Dortmund)

20 Tore gelangen dem Dänen in dieser Saison, was ihm den Sprung zu den Profis von Borussia Dortmund bescherte. Seinen richtigen Durchbruch in der ersten Mannschaft feierte Jacob Bruun Larsen allerdings erst in der Saison 2018/19, als er in 24 Spielen zwei Tore und zwei Vorlagen liefern konnte. Heute spielt er bei Dortmunds Ligakonkurrent TSG Hoffenheim. 

Saison 2017/18: Justin Steinkötter (SC Preußen Münster)

Steinkötter stammt aus der Jugend der Hammer Spielvereinigung, von wo aus er 2016 zu Preußen Münster ging. Für die erzielte er in der Hinrunde der Bundesliga-West-Saison 2017/18 14 Tore, ehe er im Winter in die Jugendabteilung von Borussia Mönchengladbach wechselte. Für deren U19 erzielte er die restlichen sechs Saisontreffer, sodass er am Ende der Runde 20 Tore auf dem Konto hatte. Heute spielt er für Borussia Mönchengladbach II. 

Saison 2018/19: Ömer Uzun (VfL Bochum)

Der direkte Vorgänger Youssoufa Moukokos ist Ömer Uzun. Dem gelangen in der Saison 2018/19 18 Tore für den VfL Bochum, den er nach Ablauf der Runde für den türkischen Erstligisten Kayserispor verließ. In der abgelaufenen Saison kam er zwar nur auf zwei Einätze, lieferte aber ein Tor und eine Vorlage. 

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