Der TV Jahn Hiesfeld ist auf dem besten Weg, die direkte Oberliga-Rückkehr zu schaffen. Der Landesligist steht nach 16 ungeschlagenen Spielen einsam an der Tabellenspitze.

Landesliga

TV Jahn Hiesfeld sinnt im Top-Spiel auf Revanche

Stefan Loyda
02. Dezember 2019, 16:30 Uhr

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Der TV Jahn Hiesfeld ist auf dem besten Weg, die direkte Oberliga-Rückkehr zu schaffen. Der Landesligist steht nach 16 ungeschlagenen Spielen einsam an der Tabellenspitze.

Es war eine der größten (negativen) Überraschungen der vergangenen Oberliga-Saison. Bereits zwei Spieltage vor dem Ende stand der TV Jahn Hiesfeld als Absteiger in die Landesliga fest. Der damalige Trainer Markus Kay sorgte schlussendlich noch mit einem Angler-Outfit am Spielfeldrand für Schlagzeilen.

Mittlerweile ist unter dem aktuellen Trainer Marcus Behnert wieder Ruhe im Verein aus Dinslaken eingekehrt. Seit der Niederlage zum Saison-Auftakt gegen den FSV Duisburg stehen 14 Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto der Veilchen. Der Vorsprung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz beträgt bereits neun Punkte. Hinzu kommt das deutlich bessere Torverhältnis. Am kommenden Sonntag hofft der TV Jahn im Heimspiel gegen den Mitabsteiger FSV Duisburg auf eine Revanche. „Das Selbstvertrauen und der Glaube an die eigene Stärke ist da. Es wird ein ganz heißer Tanz. Dementsprechend ist die Vorfreude groß. Wir haben Lust auf dieses Spiel, das wollen wir transportieren.“

In Anbetracht dessen will Behnert auch noch kein Fazit nach der Hinrunde ziehen. Zu wichtig ist das Gipfeltreffen am Sonntag: „Der Fokus liegt rein auf dem Top-Spiel.“ 


Und dort ist der FSV Duisburg durchaus ein schwer zu bohrendes Brett. Allen voran ihr Top- und Ex-Bundesliga-Spieler Adil Chihi, der rechtzeitig vor dem direkten Aufeinandertreffen der ersten beiden wieder fit geworden ist. Aber auch der Ex-Fortuna-Profi Muhammet Karpuz und Goalgetter Boran Sezen sind brandgefährlich. Behnert: „Am Ende des Tages werden Kleinigkeiten entscheiden. Im Hinspiel waren dies ein früher Fehler von uns und eine Standardsituation.“

Dass es letztendlich überhaupt so kommt, dass der TV Jahn an der Spitze liegt, ist auch für die Hiesfelder selbst etwas überraschend. Der Vorstand, berichtet Behnert, habe erst einmal in der Landesliga ankommen wollen, um zu gucken, wo man steht: „Wir sind eine Einheit geworden und konnten die Jungs wieder motivieren. So ein Abstieg ist auch immer ein Schlag vor den Bug. Die Jungs haben Ehrgeiz entwickelt und machen das sehr gut.“

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