In der vergangenen Bezirksliga-Saison landete der TuS Hattingen im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Genau das ist auch in der neuen Spielzeit das Ziel.

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TuS Hattingen: "Wollen den einen oder anderen ärgern"

24. August 2020, 19:36 Uhr
Dirk Sörries ist Trainer des TuS Hattingen. Foto: Walter Fischer

Dirk Sörries ist Trainer des TuS Hattingen. Foto: Walter Fischer

In der vergangenen Bezirksliga-Saison landete der TuS Hattingen im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Genau das ist auch in der neuen Spielzeit das Ziel.

Bezirksligist TuS Hattingen startet mit einem neuen Trainer in die kommende Saison. Dirk Sörries tritt die Nachfolge von Marius Kundrotas an, ist aber mit der neuen Liga nicht unvertraut. „Ich wohne ja in Bochum, insofern kenne ich die Liga schon ziemlich gut“, erzählt der neue TuS-Trainer. „Das wird mit Sicherheit nicht einfach für uns, aber wir gehen da ganz entspannt an die Sache ran.“


Ziel ist es dem Übungsleiter zufolge, möglichst schnell ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle zu gelangen, um von vorne herein nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Dafür sieht Sörries seine Mannschaft gut gerüstet: „Wir haben auch in den Testspielen schon gesehen, dass das Team ein gewisses Potential hat. Wir haben zwar keine großen Ambitionen, plötzlich oben mitzuspielen, aber wir wollen schon den einen oder anderen Favoriten ärgern.“ Diese Favoriten seien Altenbochum, Weitmar und Heven.

Die geringen Ambitionen resultieren laut Sörries auch aus dem aktuell laufenden Umbruch innerhalb des Vereins. „In den nächsten Jahren wird uns vermutlich der eine oder andere ältere Spieler verlassen, die wir dann mit Jungs aus der eigenen guten Jugendarbeit ersetzen wollen.“


Zur kommenden Saison wurden aber noch vier externe Neuzugänge präsentiert. Fabio Hammernick (SC Weitmar 45), Ayoub Ziat (Concordia Wiemelhausen II), Oliver Darkwah (Phönix Bochum) und Philipp Durek (SG Welper) konnten nach Hattingen gelotst werden.

Trotz der neuen Spieler fehlen dem Trainer derzeit noch einige Akteure verletzungs- oder urlaubsbedingt. So musste Sörries im Test gegen die SpVgg Velbert II zwei offensive Mittelfeldspieler in die Innenverteidigung stellen. „Das war natürlich nicht optimal, aber das Spiel nach vorne war völlig okay“, berichtet Sörries. „Insgesamt läuft die Vorbereitung aber gut und die Vorfreude ist nach der lange Pause bei allen sehr groß. Jetzt hoffe ich nur, dass wir auch starten dürfen.“

Autor: Dominik Oberholz

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