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TuS Haltern: Neues Konzept geht nach Regionalliga-Rückzug auf

Justus Heinisch
25. Dezember 2020, 14:00 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Freiwillig zog sich der TuS Haltern im vergangenen Frühjahr aus der Regionalliga West zurück. Seitdem setzt der Klub auf Spieler aus der Region - das Konzept geht auf.

Viele junge Spieler konnte der TuS Haltern um Trainer Timo Ostdorf bereits integrieren. Um genau zu sein: 13 Akteure feierten ihr Debüt bei der ersten Mannschaft. Die Vereinsphilosophie, auf Talente aus der Region zu setzen, scheint sich zu tragen. "Wir sehen uns auf dem richtigen Weg", erklärt Ostdorf gegenüber RevierSport.

Wie fällt ihr Fazit zur bisherigen Saison aus?
Im großen und ganzen sind wir natürlich zufrieden. Da beziehe ich das Team B mit ein (Zweite, die in der Landesliga spielt, Anm. d. Red.). Wir haben viele junge Spieler installieren können, hatten 13 Debütanten in der Oberliga. Wir haben nach zehn Spielen zehn Punkte. Als wir gewonnen haben war nicht alles gut, als wir verloren haben aber auch nicht alles schlecht. Es wurde aber klar, dass wir konkurrenzfähig sind.

Wie haben Sie die spielfreie Zeit genutzt?
Fußball steht ganz klar an zweiter Stelle. Die Jungs haben ihre Hausaufgaben bekommen, die sie erfüllen und nachweisen müssen. Es geht darum die Fitness instand zu halten. Das machen sie bislang sehr gut.

Was sind die Ziele für das neue Jahr?
Nach dem Lockdown müssen wir das Training so steuern, dass es ganz wenige Muskelverletzungen gibt. Mannschaftstaktisch wollen wir das Spiel mit dem Ball weiterentwickeln, mutiger spielen und das Anlaufverhalten verbessern. Das große Ganze steht bei uns im Vordergrund. Natürlich wollen wir die Klasse halten, jetzt kommen die Mannschaften, gegen die wir punkten wollen und können.

Planen Sie Transfers in der Winterpause?
Das ist schwierig. Verletzungstechnisch sind wir bislang gut davon gekommen. Wir halten die Augen immer offen, aber Transfers sind eher unwahrscheinlich.

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