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TuS Haltern: 10. Abgang perfekt! Keeper geht nach Bayern

26. Juni 2020, 14:08 Uhr
Tim Oberwahrenbrock verlässt Haltern nach nur einer Saison wieder. Foto: Micha Korb

Tim Oberwahrenbrock verlässt Haltern nach nur einer Saison wieder. Foto: Micha Korb

Gefühlter Ausverkauf beim TuS Haltern: Der West-Regionalligist, der immer noch mit einem Rückzug aus der 4. Liga liebäugelt, hat seinen 10. Abgang verkündet. Der Keeper wechselt in die Bayernliga.

Tim Oberwahrenbrock wird den TuS Haltern verlassen. Der gebürtige Recklinghäuser war erst im vergangenen Sommer von Rot Weiss Ahlen nach Haltern gewechselt und absolvierte elf Regionalligaspiele. Nun wechselt der 30-Jährige in die Bayernliga zum FC Pipinsried.

"Aufgrund meines beruflichen Werdeganges hat es mich nach München verschlagen. Ich möchte in naher Zukunft wieder in der Regionalliga spielen. Alle Voraussetzungen hierfür sind in Pipinsried gegeben. Das Projekt Pipinsried hat mich überzeugt, daher fiel mir die Entscheidung leicht", sagte der Schlussmann bei seiner Vertragsunterzeichnung.

Fast alle Leistungsträger sind weg

Neben Oberwahrenbrock verlor der TuS Haltern nahezu sämtliche Leistungsträger. Die Halteraner wollen einen neuen, regionalen Weg gehen und fahren den Etat herunter. Auch ein freiwilliger Rückzug aus der Regionalliga West steht im Raum.

Das Weite haben bereits Marvin Möllers (TSG Dülmen), Emre Yesilova (Schwarz-Weiß Rehden), Berkant Canbulut (Hagen 11), Cedric Vennemann, Lukas Diericks (beide Dorsten-Hardt), Christoph Kasak (Spielvereinigung Erkenschwick), Romani Wiesweg (Rot Weiss Ahlen), Nurettin Kayaoglu und Arda Nebi (beide Ziel unbekannt) gesucht.

Zugänge hat der Verein - laut transfermarkt.de - noch keine bekanntgegeben.

Es wartet viel Arbeit auf den neuen Trainer Timo Ostdorf, der völlig überraschend Erfolgscoach Magnus Niemöller ersetzt. Aber das ist auch eine Entscheidung für den neuen Weg des TuS Haltern gewesen. Alle Zeichen verdichten sich aktuell, dass Haltern in der nächsten Saison freiwillig in der Oberliga Westfalen antreten wird. Denn es ist stark zu bezweifeln, dass der Verein in der Regionalliga mit einer konkurrenzfähigen Mannschaft an den Start gehen kann.

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