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TuS Erndtebrück: Trevisi plant Kaderkorrekturen

03. Februar 2021, 15:05 Uhr
Foto: Stefan Trevisi

Foto: Stefan Trevisi

Der TuS Erndtebrück steht nach einem mäßigen Saisonstart in der Oberliga Westfalen auf dem 14. Tabellenplatz. Trainer Stefan Trevisi sieht Verbesserungsbedarf, zieht aber trotzdem eine positive Zwischenbilanz.

Drei Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber. Ergibt insgesamt mit neun Punkten einen durchwachsenden Aufgalopp für den TuS Erndtebrück in die Spielzeit 20/21. Die dann folgende und bis heute andauernde Zwangspause offenbart Stefan Trevisi, der im vergangenen Sommer den Posten des Cheftrainers übernommen hat, bisher nicht allzu viele Eindrücke von seiner neuen Mannschaft. Trotzdem zieht er schon seine ersten Schlüsse aus der bisher kurzen Amtszeit. „Ich hatte vor der Saison nicht viel Einfluss auf die Kaderplanung, habe aber jetzt einen etwas besseren Einblick gewonnen. Meine Truppe hat gute Leistungen gezeigt, hätte eigentlich fast immer punkten können“, zeigt sich Trevisi trotz der geringen Punkteausbeute zufrieden aber ergänzt: „Wir haben in den Spielen auch sehen können, wo wir im Sommer Korrekturen vornehmen müssen.“ 


Die angesprochenen Korrekturen sollen sich aber in Grenzen halten. „Wir haben bereits von 15 internen Spielern die Zusage für die kommende Spielzeit, zwei weitere stehen in den Startlöchern. Beim Rest sind wir zum Entschluss gekommen, dass es für diese Spielklasse nicht reicht“, berichtet der 46-Jährige weiter. Der Kaderkern soll ihm also erhalten bleiben und nur punktuell ergänzt werden. „Wir haben aus der Umgebung einige Talente im Blick und werden auch Kontakt aufnehmen.“ Ein junger Akteur, allerdings nicht aus der Umgebung, hat schon einen ab Sommer 2021 gültigen Vertrag beim TuS Erndtebrück unterschrieben. Lamin Kamara wechselt aus der hessischen Verbandsliga vom FC Ederbergland zur Elf vom Pulverwald. „Lamin hat mit seinen 19 Jahren enormes Potenzial und kann vorne alles spielen“, freut sich Trevisi auf seinen neuen Offensivmann im Gespräch mit RevierSport.

Trevisi sieht Oberliga als Maximum

Die Zielsetzung wird sich aber auch mit den Anpassungen im Kader nicht ändern. „Wir wollen, wenn die Hinrunde fortgesetzt wird, die fehlenden Punkte für den Klassenerhalt einsammeln. Am liebsten würden wir natürlich noch irgendwie einen einstelligen Tabellenplatz erklimmen“, erklärt der Coach bescheiden. Trevisi, der vor Jahresende seinen Vertrag um eine weitere Spielzeit bis 2022 verlängert hat, kann sich auch in seiner zweiten Saison keine höheren Ambitionen vorstellen. „Wir haben einige Sponsoren verloren, müssen vorrangig auf Jugendspieler setzen. Die Oberliga ist unser Maximum und wir tun gut daran, uns in dieser Liga zu etablieren. Alles was darüber kommt, ist für uns nicht machbar.“


Autor: Lukas Block

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