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TuS Bövinghausen: Owomoyela soll Großkreutz-Trainer werden

03. Mai 2021, 19:44 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Schon vor Monaten wurde beim TuS Bövinghausen aus der Westfalenliga ein Transferhammer verkündet. Kevin Großkreutz, zweifacher Deutscher Meister und Weltmeister von 2014, wird in der kommenden Saison den Verein verstärken. Ein ehemaliger Teamkollege könnte als Trainer folgen.

Mit Kevin Großkreutz (32) ist dem TuS Bövinghausen in jüngster Vergangenheit ein echter Transfercoup gelungen. Der ehemalige Bundesliga Spieler, der im Dress von Borussia Dortmund 234 Bundesligaspiele absolvierte und dabei 27 Mal einnetzte, wird in der kommenden Saison am Sportplatz am Wasserturm in der Westfalenliga auflaufen. Sportchef Ajan Dzaferoski über die neue Personalie:

„Wir freuen uns sehr, dass Kevin bei uns ist. Es kommt zwar vor, aber es ist nicht gang und gäbe, dass gestandene Profis in den Amateurbereich runtergehen. Er ist ein sehr interessanter Spieler und ich bin mir sicher, dass er noch einiges draufhat. Wie gesagt, wir sind sehr glücklich, dass er bei uns ist.“

Die Aufmerksamkeit, welche aus dem Großkreutz-Transfer, resultierte, hat beim TuS Bövinghausen nicht nur für sportliche Schlagzeilen gesorgt. Im Rahmen einer Spendenaktion wurde ein Trikot des neuen Mannes versteigert, dessen Erlös dem Kinderhospiz St. Elisabeth in Dortmund-Bövinghausen zu Gute kommt. Nach Aussage des Sportchefs sind im Rahmen der Aktion 1410 Euro erzielt worden.

„Die Aktion kam richtig gut an. Viele Vereine sind auf uns zu gekommen und haben ebenfalls ihr Interesse an der Aktion bekundet. Egal wie erfolgreich man ist, es ist wichtig, auch an die Leute zu denken, die in Not sind und Hilfe brauchen. Deshalb wird in der nächsten Saison, pro verkaufte Eintrittskarte, ein Euro dem Hospiz zu Gute kommen. Ich sage immer, im Leben muss man Gutes tun, dann kann man auch Gutes zurückerwarten. Genauso verhält es sich auch mit den schlechten Dingen“, so Dzaferoski.

Neuer Cheftrainer im Anmarsch?

Neben Kevin Großkreutz steht eine andere Personalie mit schwarz-gelber Vergangenheit im Raum. Die Rede ist von Patrick Owomoyela (41). Wenn es nach dem Verein ginge, soll Owomoyela in der kommenden Saison das Amt des Cheftrainers am Wasserturm bekleiden. Sportdirektor Dzaferoski dazu:

„Wir hatten gute Gespräche, jedoch konnte aktuell noch keine Einigung erzielt werden. Herr Owomoyela hat uns um mehr Bedenkzeit gebeten, die wir ihm natürlich einräumen. Ich denke, dass eine Entscheidung zu dieser Thematik Ende Mai in trockenen Tüchern ist.“


Autor: Lennard Becker

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