Der TuS Bövinghausen hat es geschafft: Der ambitionierte Dortmunder Stadtteil-Klub erfuhr vor wenigen Tagen, dass man in der kommenden Serie in der Westfalenliga spielen darf. Die Verantwortlichen freuen sich auf die neue Spielklasse.

"Viele spannende Duelle"

TuS Bövinghausen: Große Vorfreude auf die Westfalenliga

24. Juni 2020, 11:50 Uhr
Der TuS Bövinghausen will auch in der Westfalenliga eine gute Rolle spielen. Foto: Klaus Pollkläsener

Der TuS Bövinghausen will auch in der Westfalenliga eine gute Rolle spielen. Foto: Klaus Pollkläsener

Der TuS Bövinghausen hat es geschafft: Der ambitionierte Dortmunder Stadtteil-Klub erfuhr vor wenigen Tagen, dass man in der kommenden Serie in der Westfalenliga spielen darf. Die Verantwortlichen freuen sich auf die neue Spielklasse.

Ajan Dzaferoski und Samet Dzaferoski sind die Gesichter des TuS Bövinghausen. Die Brüder sind ambitioniert und sorgen dafür, dass der Klub in seinen Strukturen stetig wächst. Erfolg und Spaß sind die Faktoren, die die Dzaferoski-Brüder immer als Beweggründe nennen, wenn man sie auf ihr Engagement beim TuS anspricht.

Der große Plan ist es, Bövinghausen auf Dauer in die Oberliga zu führen. Nun ist dem Klub schon einmal der Sprung in die Westfalenliga gelungen. Wir haben uns mit Bövinghausens Boss Ajan Dzaferoski unterhalten, welche Ziele der Verein für die nächste Saison verfolgt.

Ajan Dzaferoski, wie erleichtert waren Sie, als der Verband Ihnen mitteilte, dass der TuS Bövinghausen in der Westfalenliga mitmischen darf?
Wir haben uns natürlich sehr gefreut. Wir haben ja das ganze Jahr auf dieses Ziel hingearbeitet. Man betreibt den ganzen Wahnsinn ja dafür, um erfolgreich zu sein. Da gibt es dann nicht Schöneres als einen Aufstieg. Die Westfalenliga ist sehr interessant.

Was erwarten Sie von der neuen Spielklasse?

Ich erwarte viele spannende Duelle. Das weiteste Spiel werden wir beim FC Lennestadt haben, sonst sind viele Mannschaften aus der näheren Umgebung in der Liga. Das wird auch die Zuschauer anlocken. Ich denke, dass die Fans nach Corona wieder sehr heiß sein werden und vielleicht noch mehr auf die Anlagen strömen werden. Ich freue mich jedenfalls, wenn alles wieder zur Normalität zurückkehrt. 

Wie weit sind Sie mit den sportlichen Planungen für die Westfalenliga?

Wir hätten gerne Emre Yesilova, der bekanntlich Rehden wechselt, und Berkant Canbulut, der für Hagen 11 spielen wird, verpflichtet. Daraus machen wir auch kein Geheimnis. Leider hat das nicht geklappt. Doch wir sind auch so gut aufgestellt. Wir haben 21 Spieler und vier Torhüter unter Vertrag. Zuletzt haben wir uns noch mit Andreas Ogrzall vom SC Westfalia Herne verstärkt. Ein guter Junge. Wir sind soweit eigentlich durch. Eventuell werden wir noch einen Angreifer dazu nehmen. Aber da lassen wir uns Zeit. Es werden ab dem 1. Juli ja noch sehr viele Spieler auf dem Markt sein.

Was erwarten Sie sportlich von der neuen Saison?
Wir wollen oben mitmischen und uns an den besten der Liga orientieren. Was am Ende herumkommt, wird man dann sehen. Aber es gibt da schon sehr starke Mannschaften in der Liga, wenn ich nur an den DSC Wanne-Eickel oder Hagen 11 denke. Überhaupt gibt es in der Westfalenliga keine Blinden mehr. Da können schon alle Jungs ganz ordentlich kicken und wir werden Woche für Woche gefordert sein. Auf Dauer wollen wir weiter als Verein wachsen und irgendwann dann in die Oberliga aufsteigen. Jetzt freuen wir uns erst einmal aber auf die Westfalenliga.

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