U19

TSV Meerbusch will mit Trainer und Fahrservice angreifen

Julian Tilders
13. Juni 2019, 07:55 Uhr

Foto: Facebook TSV Meerbusch

In der kommenden Spielzeit der U19-Niederrheinliga arbeitet der TSV Meerbusch mit einem neuen Cheftrainer daran, sich in der Spitze zu etablieren. Sogar einen Fahrservice für einige Talente bietet der Klub an.

Mission erfüllt: Die A-Jugend des TSV Meerbusch spielt auch kommende Saison in der zweithöchsten Jugend-Spielklasse. Der TSV-Nachwuchs konnte den Tabellensiebten Ratingen 04/19 mit zwei Punkten auf Abstand halten.

Nun laufen die Planungen auf Hochtouren. Die wohl größte Veränderung: Meerbusch landete einen echten Coup und verpflichtete als Trainer Kevin Kreuzberg, nachdem das bisherige Trainerteam, bestehend aus Marcel Winkens und Christoph Coersten, in den Herrenbereich zum VfL Jüchen-Garzweiler (nach Abstieg nun Bezirksligist) gewechselt war.

Kreuzberg trainierte zuvor beim 1. FC Mönchengladbach den Tabellenzweiten der abgelaufenen Niederrheinliga-Saison. Er weiß also, wie es geht.

Sportlicher Leiter Peters sieht rosige U19-Zukunft

„Die A-Jugend ist super dabei. Da werden wir oben mitspielen. Das ist das stärkste Team, was wir je hatten“, freute sich Christoph Peters, Sportlicher Leiter in Meerbusch, über die Entwicklung der U19 im Gespräch mit RevierSport.


Auf der Liste der Zugänge stehen sogar zwei Spieler, die von Arminia Klosterhardt (Dritter der abgelaufenen Spielzeit) nach Meerbusch wechseln: David Markovic und Deniz Erdem. Horst Riege, Teammanager der Herrenmannschaft, bestätigte, dass es für Talente, die eine weitere Anreise haben, einen Fahrservice geben wird. Dies beträfe jedoch nicht nur explizit die Ex-Klosterhardt-Talente - die einen gut 50 Kilometer langen Weg auf sich nehmen müssen.

Lob aus Meerbusch an Rot-Weiss Essens Nachwuchs

Dass kommende Saison also noch mehr drin sein könnte für den TSV Meerbusch, erscheint denkbar. Allerdings sieht Peters einen Faktor, der Schwierigkeiten machen könnte. Gemeint ist ein sportlicher Konkurrent. „Das Problem ist Rot-Weiss Essen. RWE ist zu gut“, lobte Peters die Jugend von der Hafenstraße unterschwellig und ordnete die eigenen Chancen auf den Bundesliga-Aufstieg als dementsprechend niedrig ein. Aber wer weiß - das Träumen vom ganz großen Coup ist sicherlich auch in Meerbusch erlaubt.

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