TSV Marl-Hüls ist Kellerkind und Favoritenschreck

29.10.2018

Westfalenliga

TSV Marl-Hüls ist Kellerkind und Favoritenschreck

Foto: Sänger

Der TSV Marl-Hüls erlebt als Oberliga-Absteiger keine einfache Zeit. Doch obwohl die Elf um Trainer Werner Kasper schon jetzt tief im Tabellenkeller der Westfalenliga II feststeckt, sorgte sie bei den Spitzenteams zuletzt für Sorgenfalten.

Ein Blick auf die Statistik zeigt: Die Oberliga-Absteiger des TSV Marl Hüls stecken schon nach zwölf Spieltagen richtig tief im Abstiegskampf der Liga: Gerade einmal sechs Zähler sind es, die der TSV in den bisher absolvierten Partien einfahren konnte. Das schlägt sich auch in der Tabelle nieder – Aktuell belegt die Elf von Werner Kasper den vorletzten Platz, zwei Punkte Vorsprung sind es nur noch, die aktuell auf das Schlusslicht BSV Schüren verbleiben.

Auch die aktuelle Minusbilanz von 13 Treffern spricht eine deutliche Sprache. Dennoch sollten sich wohl gerade die Spitzenteams der Liga nicht auf die nackten Zahlen verlassen, sobald es gegen die Elf vom Loekampstadion geht. Denn zuletzt bewies diese gleich zwei Mal: Mannschaften, die oben stehen, kann der TSV durchaus ein Bein stellen.

Das war am vergangenen Wochenende beim 0:0 gegen den RSV Meinerzhagen so, eine Woche später nahmen die Marler bei der SpVgg Erkenschwick dann ebenfalls einen Punkt mit. Da fragte sogar Erkenschwicks Pressesprecher nochmal nach, wie Kaspers Schützlinge das denn eigentlich anstellen würden . Eine Motivationsfrage? „Auch“, antwortete der Hülser Cheftrainer. Der 67-Jährige warnt allerdings auch davor, der tabellarsichen Situation das Fazit zu entnehmen, beim TSV könne man einfach punkten: „Ich glaube, jeder guckt auf die Tabelle und liest, wie viele Tore wir schon kassiert haben.“ So einfach ist das im Fußball aber nicht.


Autorin: Anika Haus

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