Das hatte sich Malek Fakhro anders vorgestellt: Der Neuzugang des SV Straelen verletzte sich im Training und fällt zwei Monate lang aus. Aufgeben kommt für ihn aber nicht in Frage.

RL West

Trotz langer Verletzungspause: Fakhro gibt in Straelen nicht auf

Justus Heinisch
25. Juli 2020, 14:40 Uhr
Hat sich im Training verletzt: Malek Fakhro. Foto: Michael Gohl

Hat sich im Training verletzt: Malek Fakhro. Foto: Michael Gohl

Das hatte sich Malek Fakhro anders vorgestellt: Der Neuzugang des SV Straelen verletzte sich im Training und fällt zwei Monate lang aus. Aufgeben kommt für ihn aber nicht in Frage.

Eigentlich wollte Malek Fakhro beim SV Straelen richtig angreifen, sich in der Vorbereitung zeigen und in der Regionalliga West durchstarten. Das muss der 22-Jährige erst einmal hinten anstellen. Er ist zum Zusehen verdammt, nachdem er im Training äußerst unglücklich umknickte. Vorangegangen war ein Pressball. Die Diagnose: Knöchelbruch. Wahrscheinlich folgt in der nächsten Woche eine Operation. Und damit eine rund zweimonative Zwangspause.

Das passt natürlich überhaupt nicht zu den Plänen von Fakhro, der vom ETB Schwarz-Weiß Essen in die Blumenstadt wechselte. "Ich hatte das klare Ziel, gut in Straelen anzukommen. Das ist sehr unglücklich jetzt", sagt der Stürmer, der mit der Empfehlung von 35 Toren in 118 Spielen für den ETB nach Straelen ging.

Dabei liefen die ersten Wochen und Trainingseinheiten so gut für Fakhro. "Ich habe mich super eingelebt und wurde sehr gut aufgenommen", sagt er. Derzeit leitet Assistent Benedict Weeks das Training. Ein Nachfolger von Inka Grings, die nach dem Aufstieg bekanntlich ihren Rücktritt bekanntgab, wurde noch nicht präsentiert. Weeks hat unterdessen eine ganze Menge zu tun: Neben Fakhro wechselten zwölf weitere Spieler nach Straelen.

Beim SV Straelen wird Englisch gesprochen

Darunter sind vier Niederländer: Terence Groothusen, Sem de Wit, Jelle van Benthem und Ferry de Rigt. Deshalb wird beim Regionalligisten zurzeit auf dem Platz Englisch gesprochen. "Wir finden uns gerade als Mannschaft, das klappt sehr gut", berichtet Fakhro, der nach der Verletzung in der Regionalliga auf Torejagd gehen will: "Ich werde nicht aufgeben, sondern danach weiterhin Gas geben!"

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