Die SG Finnentrop/Bamenohl sicherte sich am letzten Spieltag die Herbstmeisterschaft in der Westfalenliga 2. Trotz einer souveränen Hinrunde spricht Trainer Ralf Behle noch nicht vom Oberliga-Aufstieg.

Westfalenliga 2

Trotz Herbstmeisterschaft: Finnentrop „noch kein Top-Team“

Julian Preuß
25. Dezember 2019, 14:00 Uhr
Foto: Biene Hagel

Foto: Biene Hagel

Die SG Finnentrop/Bamenohl sicherte sich am letzten Spieltag die Herbstmeisterschaft in der Westfalenliga 2. Trotz einer souveränen Hinrunde spricht Trainer Ralf Behle noch nicht vom Oberliga-Aufstieg.

Ralf Behle über…

… die Hinrunde in der Westfalenliga 2:
Die Jungs können stolz auf sich sein. Sie haben unsere Spielphilosophie richtig gut umgesetzt. Dass wir so eine Entwicklung nehmen, war auch für mich ein bisschen überraschend. Für uns als Verein ist das ein richtig gutes Ergebnis und insgesamt auch ein Bonus, in der Westfalenliga zu spielen. In den letzten Partien hat man jedoch gesehen, dass die Frische gefehlt hat. In der gesamten Hinserie hat meine Mannschaft nur ein richtig schlechtes Spiel abgeliefert. Das war bei der 1:2-Niederlage gegen den SV Sodingen.

… über personelle Veränderungen in der Winterpause:

In der Mannschaft wird es keine Veränderungen geben. Wir möchten die Saison mit diesem Kader durchbringen.

… die Ziele für 2020:

Platzierungen interessieren mich nicht. Ich sehe mich als Konzeptionstrainer. Daher ist es mein vorrangiges Ziel, die Mannschaft, aber auch die einzelnen Spieler weiter zu entwickeln. Der Erfolg kommt dann von allein. Wir haben noch nie über einen Aufstieg gesprochen. Aus meiner Sicht wäre das ein Fehler. In diesem Fall hätte man dann etwas zu verlieren. Es ist – wie gesagt – ein Bonus für uns, in dieser Liga zu spielen. Darum möchte ich meine Truppe auch nicht mit Teams aus dem Ruhrgebiet vergleichen. Die Dichte an guten Spielern ist dort höher als bei uns auf dem Land. Die Jungs von dort wurden dort schon in den Jugendmannschaften viel besser ausgebildet.

… die Vorbereitung:

Wir werden wegen des Wetters keine richtige Winterpause machen. Da wir nicht wissen, wann Schnee fällt, werden wir so lange trainieren, wie der Rasen grün ist. In dieser Zeit sind einige Testspiele geplant – beispielsweise gegen Westfalia Rhynern. Dazu kommen noch drei bis vier weitere Tests. Wir werden daran arbeiten, unser Umschaltspiel weiter zu verbessern.

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