Am Rande des Trainingsauftakts konnte Preußen Münster eine wichtige Personalie verkünden. Simon Scherder bleibt dem Verein erhalten.

RL West

Trotz Drittliga-Interesse: Publikumsliebling bleibt in Münster

03. August 2020, 15:52 Uhr
Foto: firo

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Am Rande des Trainingsauftakts konnte Preußen Münster eine wichtige Personalie verkünden. Simon Scherder bleibt dem Verein erhalten.

Der Publikumsliebling bleibt! Simon Scherder läuft auch in der kommenden Saison bei Fußball-Regionalligist Preußen Münster auf. Der 27-Jährige betrat beim Trainingsauftakt der Münsteraner am Montag den Rasen - sehr zur Freude der anwesenden Preußen-Fans, die lautstark zu johlen und klatschen anfingen.




Das Urgestein geht damit bereits in sein 15. Jahr bei den Adlerträgern. 2006 wechselte Scherder vom SV Brukteria Dreierwalde nach Münster, durchlief dort die Jugendmannschaften und spielte seit 2012 in der ersten Mannschaft. In den vergangenen Jahren gehörte der Innenverteidiger eigentlich immer zur Stammformation. Für Münster absolvierte er insgesamt 160 Pflichtspiele, in denen ihm 17 Treffer gelangen.

Interesse aus Köln und Meppen

Der Verbleib von Scherder war lange nicht klar. Denn nach dem Abstieg hatte es durchaus Interessenten aus der 3. Liga für den Abwehrmann gegeben. So sollen Viktoria Köln und der SV Meppen an Scherder interessiert gewesen sein. Doch letztlich siegte wohl das Herz, das an Münster hängt. „Ich bin glücklich, weiterhin den Adler auf der Brust zu tragen. Natürlich hat der Abstieg geschmerzt, aber in den gemeinsamen Gesprächen mit Sportdirektor Peter Niemeyer und Trainer Sascha Hildmann haben sie mich von dem Weg, der hier angestrebt wird, überzeugt und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, Preußen wieder dahin zu bringen, wo sie hingehören", sagte Scherder zu seiner Verlängerung.


Auch Niemeyer selbst zeigte sich glücklich: „Wir wollen hier eine Aufbruchsstimmung erzeugen, dafür sind die Verlängerungen von Simon und auch von Max wichtige Botschaften. Sie stehen zum Club und wollen hier gemeinsam mit uns etwas aufbauen.“ Zuvor hatte bereits Torhüter Maximilian Schulze Niehaus seinen Vertrag verlängert. 

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