Am Sonntag, 15 Uhr, startet die SpVg Schonnebeck zuhause gegen den TSV Meerbusch in die neue Saison der Oberliga Niederrhein. Mit einer „charakterstarken Truppe“ - und ohne Fast-Neuzugang  Roussel Ngankam.

SpVg Schonnebeck

Tönnies ärgert sich über Fast-Neuzugang Ngankam

Chris McCarthy
08. August 2019, 10:47 Uhr

Foto: Michael Gohl

Am Sonntag, 15 Uhr, startet die SpVg Schonnebeck zuhause gegen den TSV Meerbusch in die neue Saison der Oberliga Niederrhein. Mit einer „charakterstarken Truppe“ - und ohne Fast-Neuzugang Roussel Ngankam.

Die Generalprobe im RevierSport-Niederrheinpokal ist schon mal geglückt. Dort gewann die SpVg Schonnebeck mit 4:0 souverän gegen den Landesliga-Aufsteiger BW Dingden. Am Sonntag beginnt der Liga-Alltag.

Dann wird Dirk Tönnies wieder an der Seitenlinie der SpVg Schonnebeck stehen, bereits im zehnten Jahr in Folge. Der Trainer ist vor seiner Jubiläums-Saison gut gestimmt:„Wir haben eine sehr ordentliche Vorbereitung gespielt“, erklärt er im Gespräch mit RevierSport, „darüber hinaus war auch das Pokalspiel sehr souverän.“

Damit Schonnebeck nicht wie letzte Saison bis zum Schluss um den Abstieg zittern muss, haben die Verantwortlichen entsprechende Arbeit auf dem Transfermarkt geleistet. Die löchrige Abwehr, die letzte Spielzeit mit 65 Gegentoren die meisten der oberen Tabellenhälfte kassierte, wurde signifikant verbessert. In Kai Nakowitsch (24; RW Oberhausen) und Adrian Schneider (27; Wattenscheid 09) kommen zwei Innenverteidiger, die es gemeinsam auf über 300 Regionalliga-Einsätze bringen. Tönnies ist folglich sehr zufrieden: „Dazu noch Philipp Sprenger im Tor, defensiv sind wir jetzt sehr gut aufgestellt.“

Tönnies über Ngankam: „Es gibt einfach Menschen, die nicht zu ihrem Wort stehen.“

Im Sturm hätte die Mannschaft vom Schetters Busch ebenfalls gerne nochmal nachgelegt. Mit Ex-RWE Stürmer Roussel Ngankam schien bereits alles klar zu sein. Der 25-Jährige hatte sich sogar auf dem offiziellen Mannschaftsfoto ablichten lassen, tauchte dann allerdings nicht zur Vertragsunterschrift auf.

Seitdem hat auch Tönnies nichts von Ngankam gehört: „Das ist eine sehr traurige Geschichte. Es gibt einfach Menschen, die nicht zu ihrem Wort stehen. Es ist schon sehr enttäuschend, wenn man so viel Herzblut in eine Angelegenheit steckt und immer wieder auf Typen trifft, die einen im Regen stehen lassen.“

Tönnies' Laune hat darunter nicht gelitten, im Gegenteil: „Wir haben stolze, charakterstarke Jungs im Kader, dementsprechend bin ich im Nachhinein recht glücklich darüber, dass es nicht geklappt hat.“

Am Sonntag erwartet Schonnebeck den TSV Meersbusch zum Start der Oberliga Niederrhein. Der Auftakt einer hoffentlich „angenehmeren Saison als im Vorjahr“, wie es der Trainer formuliert, „wir wollen eine gute Saison spielen, weit, weit weg von den Abstiegssorgen."

Mehr zum Thema

Kommentieren

09.08.2019 - 16:26 - wb.

weiss nicht.sieht wirklich blöd aus.gewöhnlich sagt man,man müsste beide
seiten hören.war noch was mit dem vertrag?hat der trainer da verhandelt oder
wer?
wenn es so gewesen wäre wie beschrieben,wäre das vom spieler gar nicht
ok.wenn...

08.08.2019 - 12:21 - Rattenfänger

Kein Verein sollte diesem charakterlosen Schwxxx jetzt einen Vertrag geben-
aber leider gibt es immer noch genug charakterlose Vereinsbosse!

08.08.2019 - 11:44 - westkurver

" Roussel Ngankam, Fußballgott", schallte es mal durchs RWE Stadion. Knapp 1 Monate, oder? Dann wurde aus ihm eine unbrauchbarer Spieler. Er hat eine trostlose Fußballkarriere hinter sich mit seinen 25 Jahren und seinen vermuteten Fähigkeiten.. Den braucht kein anständiger Verein. Der hat kein Gesicht.

08.08.2019 - 11:06 - Tief_im_Westen

Vielleicht hat der Spieler etwas beim Namen missverstanden.

Unglaubwürdig ist es schon, wenn er sagt, dass er nun froh, dass das nicht geklappt hat. Hätte es geklappt, hätte der Spieler doch einen ordentlichen Charakter gehabt. So ist es natürlich fragwürdig, wenn man sich nicht an sein Wort hält.