Schalkes Trainer Domenico Tedesco arbeitet an der Integration von Zugang Sebastian Rudy. Zudem steht ein Gespräch mit Johannes Geis an.

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Tedesco muss Rudy ins S04-Spiel integrieren

Thomas Tartemann
06. September 2018, 18:43 Uhr

Foto: firo

Schalkes Trainer Domenico Tedesco arbeitet an der Integration von Zugang Sebastian Rudy. Zudem steht ein Gespräch mit Johannes Geis an.

Kleine Gruppe, knackige Einheit: Schalkes Trainer Domenico Tedesco und Assistent Peter Perchtold, der seinen Vertrag gestern bis zum 30. Juni 2021 verlängerte, ließen die zehn Feldspieler bei der Einheit am Donnerstagvormittag kräftig ranklotzen. Auf kleinem Feld ging es um intensive Pressing-Situationen, die Mark Uth, Sebastian Rudy, Naldo & Co. alles abverlangten. 


Tedesco, der während der Bundesliga-Pause auf zwölf Nationalspieler verzichten muss und Stammtorwart Ralf Fährmann wegen seiner kürzlich aufgetretenen Knie-Probleme gestern aus Sicherheitsgründen eine Einheit in der Halle verordnete, macht aus der Personalnot eine Tugend.

Jede Einheit für Rudy wichtig

„Für individuell-technische Geschichten ist so eine kleine Spielergruppe sinnvoll, weil man eben intensiv trainieren kann. Im Bereich der mannschafts-taktischen Sachen kann man dagegen wenig machen, weil eben viele Profis fehlen“, bilanziert Tedesco.

Vor allem dem kurz vor Schließung des Transferfensters verpflichteten Sebastian Rudy tut jeder Trainingstag auf Schalke gut, um Abläufe und Anforderungen immer besser zu verinnerlichen. „Sebastian ist nach seinem Wechsel von Bayern jetzt zweieinhalb Wochen hier. Er muss bei uns richtig reinkommen, da ist jede Einheit wichtig“, sagt der Trainer.
Tedesco feuerte seine Mini-Gruppe immer wieder an, applaudierte, klatschte nach gelungenen Aktionen ab, forderte allerdings auch viel. „Druck. Druck, Druck“, hallte es zwischendurch über den Rasen, als die Aktionen in einer Phase weniger griffig wurden und vor allem Linksverteidiger Abdul Rahman Baba Extra-Ansporn benötigte. Tedesco: „Baba hat nach seiner langen Verletzung zwei Saisonspiele gemacht. Er ist selbst noch nicht zufrieden. Da gilt es, die nächsten Steps zu machen. Er weiß sicherlich, dass er mehr kann – das gilt aber nicht nur speziell auf Abdul Rahman bezogen.“

Neues Gespräch mit Geis steht an

Einen entscheidenden Schritt will auch Johannes Geis machen. Der Mittelfeldspieler, der nach seiner Rückkehr aus Sevilla auf Schalke keine Perspektive mehr besitzt, trainiert trotz des dezimierten Kaders weiter nicht bei den Profis. „Vor vier Tagen gab es noch Kontakte zu einem interessierten Klub. Wir wollten die Gespräche einfach abwarten. In der nächsten Woche setzen wir uns mit Johannes noch einmal zusammen“, kündigt Tedesco an.

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