Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit vier Punkten aus drei Spielen steht der SC Wiedenbrück nun da, wo den Klub die Experten vor der Saison erwartet haben: An der Spitze der Oberliga Westfalen.

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Tabellenführer! So erklärt Wiedenbrücks Trainer den Erfolg

09. Oktober 2019, 16:49 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit vier Punkten aus drei Spielen steht der SC Wiedenbrück nun da, wo den Klub die Experten vor der Saison erwartet haben: An der Spitze der Oberliga Westfalen.

Der SC Wiedenbrück galt schon vor der Serie als Topfavorit auf den Wiederaufstieg. Der Regionalliga-Absteiger hat einen guten Oberliga-Kader beisammen und unterstreicht dies auch in den letzten Spielen. Zwei 3:0-Siege sowie ein 2:0-Erfolg gaben Wiedenbrück dann auch die Tabellenführung.

"Ganz ehrlich: Ich weiß gar nicht, dass wir Tabellenführer sind. Ich schaue im Moment überhaupt gar nicht auf das Tableau. Wir haben den 9. Spieltag und die Liga ist verdammt ausgeglichen. Wenn man zwei Spiele verliert, geht man ein paar Plätze runter, bei zwei Siegen geht es hoch. Ich habe immer wieder betont, dass wir uns bis zum Winter eine gute Ausgangssituation schaffen müssen. Es ist egal, ob wir als Erster oder Vierter überwintern. Wir müssen uns nur oben festbeißen", erzählt Björn Mehnert.

Der Wiedenbrücker Trainer wird schon wissen, dass der SCW als Erster gerade einmal sechs Punkte vor dem Zwölften der Liga, dem SV Schermbeck, liegt. Die Ausgeglichenheit der Oberliga Westfalen ist stets ein Thema unter den Trainern. 

Ein Thema ist aktuell auch Aday Ercan. Der 19-jährige Mittelfeldspieler besticht durch konstant gute Leistungen. Sechs Tore erzielte der ehemalige Paderborner Jugendspieler bereits für Wiedenbrück. "Ja, Aday macht uns sehr viel Spaß. Wir haben ihn ja schon vor einem Jahr verpflichtet. In der letzten Saison spielte er dann in unserer Bezirksliga-Reserve, um einfach die Robustheit im Seniorenfußball kennenzulernen. Das hat ihm sehr gut getan. Er muss jetzt weiter an sich arbeiten und Vollgas geben. Er darf auf keinen Fall zufrieden werden oder abheben", betont Mehnert. Das dürfte auch für den Tabellenführer der Oberliga Westfalen gelten: den SC Wiedenbrück.

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