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SV Straelen will nach 1998 wieder in den DFB-Pokal einziehen

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Im Halbfinale wurde Rot-Weiss Essen besiegt. Der SV Straelen will sich auch nach dem Endspiel zum Siegerfoto aufstellen.
Foto: Thorsten Tillmann

Am Samstag um 13 Uhr steht das Endspiel um den Niederrheinpokal auf dem Programm: Der Wuppertaler SV empfängt in der Duisburger MSV-Arena den SV Straelen. Für beide Regionalligisten steht viel auf dem Spiel. Ein Sieg bedeutet den Einzug in die lukrative DFB-Pokal-Hauptrunde.

Wuppertal gegen Straelen im Endspiel um den Niederrheinpokal 2021: Vor den Halbfinal-Duellen zwischen dem WSV und MSV Duisburg sowie Rot-Weiss Essen und SV Straelen hatte wohl kaum jemand auf diese Final-Paarung getippt. Doch der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze.

"Und das ist auch gut so. Dieser Wettbewerb lebt von seinen Überraschungen. Dass uns diese in Essen gelungen ist, war natürlich wunderschön. Wir wollen uns jetzt auch mit dem Endspiel-Sieg gegen Wuppertal für diese kurze, aber bis dato so tolle Pokal-Saison krönen", sagt Straelens Trainer Benedict Weeks.

1998, lange ist es her, als der SV Straelen das bis dato einzige Mal in seiner Vereinsgeschichte in der ersten Runde des DFB-Pokals stand. Vor 3400 Zuschauern unterlag der SVS damals Fortuna Düsseldorf mit 4:7. Ein gewisser Marek Lesniak erzielte dabei fünf Tore für die Fortuna. So ein Spiel wollen die Straelener natürlich wieder erleben.

"Das wäre für den ganzen Verein, für die ganze Stadt ein großes Ding. Dieses Endspiel um den Niederrheinpokal hat eine große Bedeutung für uns. Wie gesagt: Wir wollen jetzt auch das Finale gewinnen!", betont Weeks.

In der Liga siegte Straelen 3:0 gegen Wuppertal

Wie man den WSV besiegt, zeigte der SV Straelen bereits in dieser Saison. 3:0 gewannen die Weeks-Schützlinge an der Wupper und spielten 2:2-Remis, nach 0:2-Rückstand, an der heimischen Römerstraße.

"Ich glaube nicht, dass diese Ergebnisse irgendetwas aussagen. Ein Finale ist immer von der Tagesform abhängig. Da sollten keine Statistiken mit einbezogen werden. Aber klar: Es gibt uns ein gutes Gefühl, weil wir wissen, dass wir den WSV schlagen können. Doch dafür benötigen wir auch eine Top-Leistung - ähnlich wie in Essen", sagt Weeks.

Auch wenn die Straelener aktuell kräftezerrende Spiele wie gegen RWE und den BVB II hinter sich haben, hofft Weeks auf die volle Kapelle im Endspiel. Weeks: "Es gibt einige Jungs, die angeschlagen sind. Die letzten Tage, Wochen waren hart. Aber klar: Im Finale will jeder dabei sein." Und im Bestfall nach 23 Jahren mit dem SV Straelen wieder in den DFB-Pokal einziehen.

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