Der SV Straelen ist zurück in der Regionalliga West. Jetzt fehlt nur noch ein Trainer. Vereinsboss Hermann Tecklenburg verriet, wie die Suche läuft - und auf was er sich in der neuen Liga freut.

RL West

SV Straelen: So läuft die Trainersuche beim Aufsteiger

Justus Heinisch
13. Juli 2020, 11:35 Uhr
In der Oberliga Niederrhein wurde der SV Straelen Erster, durfte oft jubeln. Jetzt spielt der Klub wieder in der Regionalliga. Foto: Stefan Rittershaus

In der Oberliga Niederrhein wurde der SV Straelen Erster, durfte oft jubeln. Jetzt spielt der Klub wieder in der Regionalliga. Foto: Stefan Rittershaus

Der SV Straelen ist zurück in der Regionalliga West. Jetzt fehlt nur noch ein Trainer. Vereinsboss Hermann Tecklenburg verriet, wie die Suche läuft - und auf was er sich in der neuen Liga freut.

Vor rund einem Monat gab Inka Grings ihren Rücktritt bekannt. Die Trainerin, die den SV Straelen mehr als souverän aus der Oberliga Niederrhein in die Regionalliga West führte, begründete ihren Absprung damit, eine neue Herausforderung zu suchen. Vereinsboss Hermann Tecklenburg erklärte gegenüber dieser Redaktion, dass der Nachfolger in der kommenden Woche präsentiert werden soll. 

Das Gros des Kaders steht derweil schon - obwohl noch nicht klar ist, wer das Team in Zukunft coacht. Derzeit spielen drei Akteure vor. Bedarf hat Straelen lediglich auf der Linksverteidiger-Position, wo Tecklenburg und Co. einen Backup suchen.

Denn klar ist: In der Regionalliga West wartet ein echtes Mammutprogramm auf den SV Straelen. 21 Mannschaften bedeuten in der Summe 40 Spiele. Hinzukommen Partien im Niederrheinpokal. "Spannend" findet Tecklenburg die große Liga. "Ich finde das schön. So kann man direkt im neuen Jahr beginnen", sagte Tecklenburg über die Spielklasse, aus der Straelen erst im vergangenen Sommer abgestiegen war.

Tecklenburg mit Vorfreude auf "Highlights"

Nach einem Jahr war nach der Spielzeit 2018/19 bereits Schluss. Jetzt freut sich Tecklenburg wieder auf "große Highlights", Spiele gegen Traditionsvereine Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, Alemannia Aachen und Preußen Münster. All diese Klubs hat er bereits während seiner Zeit im Vorstand von Fortuna Düsseldorf kennengelernt. "Dass wir das mit dem kleinen SV Straelen jetzt wieder erleben, ist eine schöne Sache, auch für die Fans", meinte Tecklenburg, der sich sicher ist, mit dem SVS eine bessere Rolle in der Regionalliga zu spielen als zuletzt.

"Wir haben heute einen besseren und größeren Kader als noch vor zwei Jahren", ist sich der 72-Jährige sicher. Gespannt ist er, wie das Team den Weggang von Top-Scorer Shun Terada, der zu RWO wechselte, verkraftet. Mit Cagatay Kader, Malek Fakhro oder Yassine Bouchama haben die Blumenstädter allerdings schon einmal für adäquaten Ersatz gesorgt.

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