Obwohl noch keine endgültige Klarheit über die Wertung der Saison in der Oberliga Niederrhein besteht, laufen die Planungen beim SV Straelen für die Regionalliga West auf Hochtouren. Der nächste Profi ist an der Angel und auch ein Nachfolger für Toptorjäger Shun Terada ist in Sicht.

OL NR

SV Straelen rüstet sich für Regionalliga: Nächster Profi an der Angel

Chris McCarthy
29. Mai 2020, 11:10 Uhr
Vereinschef Hermann Tecklenburg bereitet sich mit Straelen auf die Regionalliga vor. Foto: MaBo Sport

Vereinschef Hermann Tecklenburg bereitet sich mit Straelen auf die Regionalliga vor. Foto: MaBo Sport

Obwohl noch keine endgültige Klarheit über die Wertung der Saison in der Oberliga Niederrhein besteht, laufen die Planungen beim SV Straelen für die Regionalliga West auf Hochtouren. Der nächste Profi ist an der Angel und auch ein Nachfolger für Toptorjäger Shun Terada ist in Sicht.

Bis zum FVN-Verbandstag im Juni wird der Aufstieg des SV Straelen nicht offiziell besiegelt sein. Nichtsdestotrotz ist das Motiv der Kaderplanungen bei der Spitzenmannschaft der Oberliga Niederrhein eindeutig. „Wir gehen zu 100 Prozent davon aus, dass wir in der nächsten Saison in der Regionalliga West spielen“, betont Vereinschef Hermann Tecklenburg gegenüber RevierSport.

Mit Sem de Wit und Jelle van Benthem hat der SV Straelen bereits zwei Niederländer mit Profierfahrung an Land ziehen können. Der nächste ist bereits an der Angel: Nach RevierSport-Informationen soll Ferry de Regt (31), Kapitän des Zweitligisten Helmond Sport, in Kürze unterschreiben. 

Straelen bedient sich in den Niederlanden

De Regt wäre für Straelen nach seinen beiden Landsmännern,  Malek Fakhro vom ETB und Yassine Bouchama sowie Duc Anh Nguyen Nhu vom FC Kray bereits der sechste Neuzugang für die kommende Saison.

„Ich bin sehr zufrieden“, betont Tecklenburg und ergänzt: „Ich stelle eine ähnliche Euphorie fest, wie vor zwei Jahren, als wir aufgestiegen sind und sich jede Menge Spieler und Berater gemeldet haben. Aber es ist anders: Es ist qualifizierter.“

Denn der SV Straelen macht sich bei den Planungen zur neuen Saison die geringe Distanz zu den Niederlanden sowie die finanziellen Probleme der dortigen „Keuken Kampioen Divisie“ zu Nutzen. „Wir haben sehr viel Anfragen aus der holländischen zweiten Liga, Spieler mit Profierfahrung, die sich unglaublich darauf freuen, in der Regionalliga zu Spielen, weil sie es nicht gewohnt sind, vor so vielen Zuschauern wie in Aachen, Oberhausen oder auch Essen zu spielen“, erklärt Tecklenburg.

Straelen: Suche nach Terada-Nachfolger läuft

Bei all der Euphorie hat der SV Straelen allerdings auch einen Rückschlag zu verarbeiten. Topstürmer Shun Terada (20 Tore in 22 Spielen) geht in der kommenden Saison bei Rot-Weiß Oberhausen auf Torejagd. „Ich denke, er wird der einzige namhafte Abgang sein. Das ist nunmal ein Aderlass, den wir haben“, so Tecklenburg.

Doch der Vereinschef möchte sich davon nicht unterkriegen lassen. Die Suche nach einem Nachfolger für Terada läuft bereits, zwei Kandidaten sind im engeren Kreis. Wohin die Spur führt, kann man sich denken...

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Kommentieren

29.05.2020 - 15:19 - Micki1805

@Fan2001FBU
ja da kann ich Dir nur zustimmen - da sollte man wirklich nicht mehr zu den Auswärtsspielen fahren.
Solche Aussagen wie Herr Tecklenburg macht sind echt lächerlich.
Ich kann nur hoffen, dass diesmal der Verband durchgreift und Straelen daheim keine Spiele ausrichten dürfen in dem nicht sicheren Stadion.
Und man sollte auch nicht einige Heimspiele in Straelen ausrichten lassen und einige wieder woanders - entweder alle daheim oder alle in einem anderen Stadion.
Sonst reden wir hier wieder von Wettbewerbsverzerrung.
Aber das regelt doch bestimmt unsere Bundestrainerin - die Frau vom Herrn Tecklenburg - die hat bestimmt Beziehungen.
Solche Vereine dürfen echt nicht aufsteigen - wenn die kein Stadion haben, indem Sie spielen können

29.05.2020 - 14:53 - Jack D.

Schweineliga bleibt Schweineliga

29.05.2020 - 14:30 - fan2001FBU

„Wir haben sehr viel Anfragen aus der holländischen zweiten Liga, Spieler mit Profierfahrung, die sich unglaublich darauf freuen, in der Regionalliga zu Spielen, weil sie es nicht gewohnt sind, vor so vielen Zuschauern wie in Aachen, Oberhausen oder auch Essen zu spielen“,

Bei solchen Aussagen, sollte man nicht mehr zu den Auswärtsspielen fahren!
Da weiß man, warum der Verband uns unbedingt in der Regio halten will.

29.05.2020 - 12:29 - Micki1805

Ja super, der Tecklenburg ist am einkaufen wie ein verrückter.
Der sollte erstmal sich ein Regionalligastadion bauen und nicht nur Spieler kaufen.
Ich hoffe mal, dass die für das Stadion keine Regionalligalizenz bekommen. So ein Stadion geht doch gar nicht - hat nichts mit Regionalliga zutun.
Mal gespannt, wie lange da Tecklenburg alle noch macht - bestimmt so wie er es in Uerdingen gemacht hat.
Der ist auch nur Pressegeil und ein Selbstdarsteller.
Hoffe, dass die schnell wieder aus der Regionalliga weg sind.