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SV Rödinghausen: Trainer Drube sieht beste Saisonleistung bei Straelen-Remis

RevierSport
04. Oktober 2020, 10:00 Uhr
SV Rödinghausens Trainer Nils Drube (Mitte) im Gespräch. Foto: Michael Korte

SV Rödinghausens Trainer Nils Drube (Mitte) im Gespräch. Foto: Michael Korte

Der SV Rödinghausen hat sich trotz zwischenzeitlicher Führung mit 2:2 (1:0)-Unentschieden vom SV Straelen getrennt. Trainer Nils Drube sah aber eine gute Leistung seiner Mannschaft.

Sieben Ligaspiele hat Nils Drube, der neue Coach des SV Rödinghausen, mit seiner Mannschaft nun in der Regionalliga West absolviert. Seine Bilanz dabei ist ausgeglichen: zwei Siege, zwei Niederlagen, drei Unentschieden. Der Nachfolger des nach Dortmund gewechselten Enrico Maaßen fühlt sich in der neuen Liga total wohl. „Ich finde die Liga echt geil“, meinte der SVR-Trainer nach dem Spiel in Straelen. „Man hat so viele unterschiedliche Teams und unterschiedliche Spiele. Es ist immer etwas völlig anderes, ob man jetzt gegen Straelen oder eine der zweiten Mannschaften oder auch alle anderen spielt.“


Gegen Straelen konnte seine Mannschaft zwar nach frühem Rückstand zwischenzeitlich durch Tore von Nico Buckmaier und Tobias Reithmeir in Führung gehen, kassierte aber quasi mit dem Schlusspfiff in Unterzahl noch den Ausgleich. „Das ist halt Fußball“, meinte Drube. „Der Platzverweis war total unnötig, deswegen müssen wir uns da an die eigene Nase fassen, dass wir so spät noch den Ausgleich schlucken müssen.“

Viele Chancen vergeben: SVR muss effizienter werden

Bis zum Platzverweis für SVR-Verteidiger Mirko Schuster waren die Gäste die bessere Mannschaft an der verregneten holländischen Grenze. Zahlreiche Chancen konnten die Westfalen nicht nutzen, scheiterten immer wieder am starken Straelener Torhüter Robin Udegbe. „In Sachen Chancenverwertung und Umschaltverhalten müssen wir uns sicher noch verbessern“, betonte der 42-Jährige, attestierte seiner Mannschaft aber dennoch eine gute Leistung. „Wir haben sehr viel von dem umsetzen können, was wir uns im Training erarbeitet und vorgenommen haben. Was Ballbesitz, Positionsspiel und Dominanz angeht war das bisher sicher unsere beste Saisonleistung.“


Dass es nicht zum Sieg gereicht hat, führt Drube auch auf eine gewisse Unerfahrenheit seiner Mannschaft zurück. Mit Daniel Flottmann, Angelo Langer und Nico Buckmaier standen gerade einmal drei Spieler in der Startelf, die älter als 25 Jahre sind. „Wir wollen diesen ganzen Jungen Spielern ja auch eine Plattform bieten“, erklärte der Übungsleiter. „Das macht auch total Spaß mit allem Positiven und allem Negativen, was damit einher geht. Heute mussten wir vielleicht etwas Lehrgeld zahlen.“

Kommende Woche geht es für den Vorjahresmeister der Regionalliga West zuhause gegen den VfB Homberg.

Autor: Dominik Oberholz

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