Nach einer mittelmäßigen Saison 2019/2020 steht der Bezirksligist SV Phönix Bochum noch im Halbfinale des Kreispokals. Gegner ist der CF Kurdistan Bochum.

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SV Phönix Bochum: Der Fokus liegt auf dem Pokal

12. August 2020, 15:39 Uhr
Foto: Carsten Klein

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Nach einer mittelmäßigen Saison 2019/2020 steht der Bezirksligist SV Phönix Bochum noch im Halbfinale des Kreispokals. Gegner ist der CF Kurdistan Bochum.

Für den Fußball-Bezirksligisten SV Phönix Bochum und seinen Trainer Maximilian Wagner stehen schon in der Vorbereitungsphase auf die neue Saison die ersten Pflichtspiele an, denn der SC ist noch im Bochumer Kreispokal vertreten. Das Viertelfinale gegen Bochum-Linden konnte mit 2:1 gewonnen werden. Nun wartet im Halbfinale am Donnerstag um 19 Uhr Ligakonkurrent CF Kurdistan Bochum auf die Schwarz-Gelben. „Der Pokal ist so ziemlich das Einzige, was wir letztes Jahr gut gemacht haben“ meint Wagner. „Deshalb erwarte ich, dass wir uns wie im Viertelfinale komplett zerreißen! Wenn wir das machen, dann wird es auch klappen.“ 


Die vergangene Saison beendeten die Phönixe auf Platz elf. Wagner möchte zwar, dass sich sein Team auch tabellarisch im Vergleich zur Vorsaison verbessert, verweist aber darauf, dass sich der Verein gerade aufgrund des Todes des Vorsitzenden Norbert „Fisch“ Werdelmann aktuell in einem gewaltigen Umbruch befindet. „Wir sind da als Verein vor allem finanziell in einer ganz kritischen Phase, deswegen werde ich für die neue Saison auch keine Ziele ausrufen, auch wenn wir natürlich mit dem Abstieg nichts zu tun haben wollen“, betont der Phönix-Trainer.

Auch seine Mannschaft befindet sich in einem Umbruch. Einige Spieler haben den Verein bereits während der vergangenen Spielzeit verlassen und werden nun hauptsächlich durch Spieler aus der zweiten Mannschaft oder der eigenen A-Jugend ersetzt. Zwei externe Neuzugänge wurden aber dennoch vorgestellt. So schlossen sich Björn Sprathoff (Adler Riemke) und Joshua Derks (TuS Hordel) den Phönixern an. „Die Mannschaft hat jetzt ein neues, jüngeres Gesicht. Man kann sich also auf etwas mehr Tempo und mehr Rennen einstellen“ wirbt Wagner für sein Team. „300 Zuschauer werden ja auch erlaubt sein, also schön alle kommen und zugucken!“


Autor: Dominik Oberholz

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