Landesliga

SV Burgaltendorf: Trainer Engelmeyer zwischen Hoffnung und Ungewissheit

15. Februar 2021, 15:42 Uhr
Foto: Michael Gohl

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Die Mannschaft des SV Burgaltendorf steht weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz der Landesliga Niederrhein 3. Trainer Julian Engelmeyer hofft auf Saisonabbruch.

Dass die aktuelle Spiel- und Trainingslage dem Amateurfußball schwer zu schaffen macht, steht außer Frage. Auch bei dem momentanen Schlusslicht der Landesliga Niederrhein 3, dem SV Burgaltendorf, sieht die Lage weiterhin schwierig aus.

Die Burgaltendorfer konnten vor der Saisonunterbrechung in acht Spielen nur sechs Punkte holen. Die Euphorie des letzten gewonnenen Spiels sollte eigentlich genutzt werden, um sich weiter nach oben zu kämpfen. Im November konnte Trainer Engelmeyer der Saisonunterbrechung trotz allem auch etwas Positives abgewinnen, da die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt von zahlreichen Verletzungen geplagt wurde. 


Mittlerweile hat sich Besserung eingestellt: „Momentan sind viele wieder zurück. Inwieweit die Spieler tatsächlich einsatzfähig sind, wird sich zeigen“, sagt der Trainer im RevierSport-Gespräch. Somit ist noch offen wie breit und kraftvoll der Kader für die zukünftigen Spiele aufgestellt ist.

Engelmeyer vermisst den sozialen Austausch

Durch die Winterpause hat sich auch etwas am Trainingsalltag verändert. Derzeit sind die alten Trainingspläne zur Seite gelegt. Die Mannschaft trifft sich einmal die Woche für ein Online-Training. Ansonsten sollen die Spieler sich körperlich fit halten. Neben der sportlichen Komponente betont Engelmeyer, dass vor allem der soziale Austausch fehle. Zwar gibt es die Möglichkeiten des Online-Austausches, jedoch kann das nicht die Interaktion auf dem Platz ersetzen.

Der Blick in die Zukunft ist weiterhin von Ungewissheit und Ratlosigkeit geprägt. „Wir warten alle darauf, dass eine Rückmeldung kommt wann es weitergeht, aber das kann keiner genau sagen. Momentan ist es auch sehr fraglich, ob die Saison zu Ende gespielt wird“, meint Engelmeyer. Zudem stellt er auch infrage, inwieweit eine Wiederaufnahme der Saison effizient ist. Neben der Herausforderung, fast ein halbes Jahr fehlende Spielpraxis auszugleichen, verweist er darauf, dass auch das fehlende Publikum eine Hürde darstellt, da vor allem der Amateurfußball von seinen Fans lebe. Von daher hofft er auf einen Neustart im Sommer. Gegenwärtig schätzt er die Lage so ein, dass der Spielbetrieb im Sommer wieder aufgenommen wird. Vorher könne er sich aber auch vorstellen, dass es zu Lockerungen wie vor dem Lockdown kommen könnte.


Autorin: Laura Kesper

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