Durch eine 1:2-Auswärtsniederlage im Spiel gegen die Sportfreunde Hamborn am vergangenen Spieltag der Landesliga Niederrhein Gruppe 3 muss der SV Burgaltendorf zum dritten Mal in Folge eine Niederlage einstecken und belegt weiterhin den letzten Tabellenplatz.

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SV Burgaltendorf: „Gegen Mintard die Trendwende einläuten“

Daniel Ferlings
11. Oktober 2020, 07:27 Uhr
Jörg Oswald, Sportlicher Leiter des SV Burgaltendorf. Foto: Thorsten Tillmann

Jörg Oswald, Sportlicher Leiter des SV Burgaltendorf. Foto: Thorsten Tillmann

Durch eine 1:2-Auswärtsniederlage im Spiel gegen die Sportfreunde Hamborn am vergangenen Spieltag der Landesliga Niederrhein Gruppe 3 muss der SV Burgaltendorf zum dritten Mal in Folge eine Niederlage einstecken und belegt weiterhin den letzten Tabellenplatz.

Im Duell gegen die Hamborner „Löwen“ vor 160 Zuschauern im auswärtigen VTRipkens Sportpark blieb der erhoffte Befreiungsschlag auf Seiten der Burgaltendorfer aus. Stattdessen verlängerte ein Last-Minute-Gegentreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit die Negativserie des SVB. „Das war eine absolut unverdiente und ärgerliche Niederlage. Mir tut die Mannschaft leid, weil sie eigentlich für die aktuelle Tabellensituation und für das, was auf dem Spiel stand, eine gute Leistung gezeigt hat. Schlussendlich sind alle enttäuscht und niedergeschlagen. Aber da müssen wir jetzt durch“, resümiert Jörg Oswald, Sportlicher Leiter bei Burgaltendorf, die Geschehnisse vom vergangenen Spieltag.


Die derzeitige Situation der Blau-Weißen sieht alles andere als rosig aus: In sechs Partien konnten lediglich drei Zähler gesammelt werden. Hinzu kommt, dass Burgaltendorf mit bisher nur fünf erzielten Treffern die schlechteste Offensive der Liga hat. Resultat dieser mageren Ausbeute ist der letzte Tabellenplatz. Die Gründe, warum es derzeit einfach nicht läuft, liegen für Oswald auf der Hand: „Wir sind momentan das Schlusslicht der Liga und stehen neben den Schuhen. 

Symptomatisch für diese Situation war die zweite Halbzeit gegen Hamborn. Da haben wir es geschafft, gut nach vorne zu spielen. Hinten haben wir auch so verteidigt, dass der Gegner eigentlich gar nicht mehr gefährlich vor unser Tor gekommen ist. Aber gefühlt treffen wir aus drei Metern das leere Tor.“ Zudem sieht Oswald den Knackpunkt für die negativen Ergebnisse der letzten Wochen vor allem in der Offensive: „Wir haben tausendprozentige Torchancen, die wir unbedingt machen müssen, es aber einfach nicht tun. Gefühlt treffen wir im Moment immer die falschen Entscheidungen. Das war nicht nur so im Spiel gegen Hamborn so, sondern auch schon in den letzten Wochen. Natürlich spielt dann auch das fehlende Selbstvertrauen der Spieler eine Rolle. Aber ich kann es auch nicht als Entschuldigung gelten lassen, dass unseren beiden Topstürmer weg sind.“


Trotz dieser aktuell unangenehmen Umstände, blickt Oswald zuversichtlich auf die kommende Begegnung mit Blau-Weiß Mintard (So., 18.10., BSA An der Windmühle): „Ich mache den Trainern keinen Vorwurf. Im Spiel gegen Hamborn haben wir mit einer anderen taktischen Grundordnung gespielt. Das hatten wir so im Vorfeld besprochen und es ist der richtige Ansatz für die kommenden Aufgaben. Gegen Hamborn müssen wir zusehen, dass wir etwas Positives rausholen, die Trendwende einläuten und unser Glück erzwingen.“

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