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SuS Niederbonsfeld: Trainer Kronen lobt Entwicklung des Teams

16. November 2020, 14:40 Uhr
Stefan Kronen hat den SuS Niederbonsfeld an die Spitze der Kreisliga A geführt. Foto: Walter Fischer.

Stefan Kronen hat den SuS Niederbonsfeld an die Spitze der Kreisliga A geführt. Foto: Walter Fischer.

Als Spitzenreiter der Kreisliga A2 Essen übertrifft der SuS Niederbonsfeld bislang die Erwartungen. Trainer Stefan Kronen ist derweil hochzufrieden mit der Entwicklung des Teams – mahnt jedoch zur Vernunft.

Der SuS Niederbonsfeld geht als ungeschlagener Tabellenführer der Kreisliga A2 Essen in die Saisonpause. Trainer Stefan Kronen ist dementsprechend zufrieden mit den bisherigen Leistungen seiner Mannschaft, jedoch weiß er die Situation zum frühen Saisonverlauf gut einzuschätzen. „Es ist erst einmal eine Momentaufnahme. Für mich ist das nach acht Spielen noch nicht aussagekräftig“, sagt Kronen.


Nachdem es für den Hattinger Verein im Auftaktspiel ein 3:3 gegen den SV Burgaltendorf II gab, folgten sieben Siege in Serie. „Wir haben uns gerade auf einer Siegeswelle bewegt“, sagt Trainer Kronen. „Deshalb wären wir froh, wenn es weitergegangen wäre.“ Jedoch erkennt er auch den Vorteil der jetzigen Saisonpause: „Wir hatten im letzten Spiel drei Stammspieler, die verletzt waren. Deshalb ist die Pause diesbezüglich gut, da wir ohnehin einen sehr kleinen Kader haben.“

Aufgrund des kleinen Kaders sei die Kronen-Truppe jedoch enger zusammengerückt: „Zwei, drei Leute übernehmen jetzt deutlich mehr Verantwortung in der Mannschaft.“ Der Trainer sieht die positive Entwicklung des Teams, dessen Zusammenhalt zudem ein wichtiger Grund für den souveränen Saisonverlauf sei. „Die Jungs haben begriffen, dass wir nicht jeden Gegner an die Wand spielen können. Wir sind eine Mannschaft, die über den Kampf und die Laufleistung kommt.“

In den vergangenen Jahren war der Hattinger Verein üblicherweise im Tabellenmittelfeld anzutreffen. Dass die Mannschaft nun mit 22 Punkten nach acht Spielen oben auf in der Kreisliga A2 steht, überrascht Trainer Kronen: „Mit einem einstelligen Tabellenplatz wären wir zufrieden gewesen. Insgeheim hatten wir auf die Top-Fünf gehofft, aber dass es so gut aussehen würde, hat niemand erwartet.“ 


Damit kein plötzlicher Leistungseinbruch folgt, mahnt der Trainer zur Vernunft: „Wir dürfen nicht anfangen zu träumen. Sobald jemand nachlässt, wird sich das mit dem Aufstieg schnell erledigen.“ Damit die Mannschaft während der Corona-Pause vernünftig fit bleibt, steht zweimal die Woche ein Lauftraining an. Hinzu kommt ein Ganzkörpertraining am Wochenende: „Anhand der Bilder sieht das bislang sehr lustig aus. Das macht dann auch Spaß, zu sehen, wie sich der Eine oder Andere dabei quält“, sagt Kronen. 

Während eine endgültige Entscheidung für den Zeitpunkt der Saisonfortsetzung derweil noch aussteht, erwartet der Niederbonsfeld-Trainer kein Meisterschaftsspiel mehr im Dezember: „Man müsste sich erst wieder vorbereiten, von daher denke ich, dass wir erst Ende Januar wieder anfangen.“ Wenn es soweit ist, will Trainer Kronen weiterhin oben mitspielen, „aber wir fangen jetzt nicht an zu träumen. Da bin ich realistisch.“

Autor: Kai Fedrau

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