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Straelen holt zwei Japan-Talente

Stefan Loyda
06. Juni 2019, 11:11 Uhr

Foto: privat

Der SV Straelen stellt sich nach dem Abstieg in die Oberliga Niederrhein neu auf und hat zwei Talente aus Japan verpflichten können.

Kaito Mizuta und Tatsuya Fukushige werden in der kommenden Saison für die Mannschaft von Trainerin Inka Grings auflaufen. Beide hatten sich gegen Ende der vergangenen Saison im Probetraining empfehlen können. Aufmerksam auf das Duo wurde der Verein des Unternehmers Hermann Tecklenburg durch den Berater der beiden Spieler, Daniel Ducoffre-Schildt, der auch unter anderem Shun Terada und Meguru Odagaki zum SV Straelen lotste.

Mizuta ist mit 19 Jahren der jüngere der beiden und ein beidfüßiger Flügelspieler. Er kommt von der Maebashiikuei Highschool. „Ich bin sehr froh, diese Chance zu erhalten. Mit einer Frau zu trainieren ist etwas ganz Neues für mich“, sagt Mizuta über seinen Wechsel und seine neue Trainerin, die ihn im Probetraining bereits begeisterte: „Ich habe bei den ersten Trainingseinheiten bereits gemerkt, dass ich viel von ihr lernen kann.“

Fukushige ist zwei Jahre älter und auf der Position des Linksverteidigers zuhause. Er kommt von der in Japan hoch anerkannten Aoyamagakui Universität. „Ich bin sehr angetan von den Verantwortlichen, wie sie mit uns umgegangen sind. Wir wurden sehr gastfreundlich und mit viel Respekt behandelt. Ich werde mein Bestes geben für diese Leute und den Verein.“

Die beiden Japaner sind die ersten Neuzugänge, die der SVS verkündet hat. Bisher stehen nur die Abgänge von Stefan Hüpen (SV Sonsbeck), Drilon Istrefi (Union Nettetal), Ahmad Jafari (VfB Homberg) und Florian Schikowski (Rückkehr nach Leihe von Lechia Gdansk) fest. Trainerin Grings glaubt jedoch, mit dem Duo einen guten Fang gemacht zu haben: „Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht und uns spielerisch und menschlich absolut überzeugt“, sagt sie. „Aktuell befinden sie sich bei uns auf dem Perspektivspieler-Status. Es liegt jetzt an den Jungs selbst, was sie draus machen. Wir sind da sehr gespannt.“

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06.06.2019 - 23:03 - chippolueg

Zu viele Japaner an der niederländischen Landesgrenze! Da muss einer weg: am besten der Torwart! ;)