11.10.2018

KL B

Stoppenberg kämpft um den Wiederaufstieg

Foto: Alexandra Roth

Sein letztes Spiel konnte der FC Stoppenberg gegen den Gehörlosen TSV Essen in allerletzter Sekunde mit 5:4 gewinnen. Im Kampf um den Wiederaufstieg sollen gegen den SV Isinger Kray II die nächsten drei Punkte her. 

Das Duell gegen den TSV war an Dramatik kaum zu überbieten: Ganze drei Tore fielen in der Nachspielzeit, der entscheidende Siegtreffer sogar erst in der 96. Minute. „Der Jubel war groß, da kamen die Emotionen natürlich hoch“, erzählt FC-Trainer Thorsten Hildebrand. „Mit der ersten Halbzeit bin ich überhaupt nicht einverstanden, gerade taktisch habe ich viel vermisst. Nach der Halbzeitansprache sind wir aber sensationell aus der Pause gekommen“, analysiert der Coach die vergangene Partie.

So viel Dramatik muss gegen den SC Isinger Kray II aber nicht sein, schließlich braucht die Mannschaft noch genug Nerven für den harten Aufstiegskampf, der ihnen bevorsteht. Aktuell belegen die Stoppenberger den zweiten Tabellenplatz mit 16 Punkten. Damit stehen die Chancen auf den direkten Wiederaufstieg mehr als gut. 


„Wir wollen aufsteigen, aber es gibt keinen klaren Favoriten. Es spielen fünf bis sechs Mannschaften auf dem selben Niveau. Mit ihnen muss man auch rechnen“, warnt Hildebrand. Wenn man sich die Tabelle anschaut, weiß man sofort was er meint: Mit Fortuna Bredeney II und der SpVgg Steele II sitzen den Stoppenbergern gleich zwei Vereine dicht im Nacken. „Entweder wir schaffen es oder nicht. Abgerechnet wird am Ende“, stellt der FC-Trainer fest.

Der FC Stoppenberg geht als klarer Favorit in die Begegnung mit dem Aufsteiger. Kray befindet sich mit neun Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. „Die Mannschaft ist aber gut in die Saison gestartet. Wir werden uns gut vorbereiten und den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, ist sich der FC-Trainer sicher. Dabei kann er fast aus den Vollen schöpfen: Bis auf zwei Spieler werden alle Mann mit an Bord sein. „Bis jetzt sind wir ganze 19 Jungs für Sonntag“, freut sich Hildebrand.

Was dem Trainer trotz allem Erfolg noch fehlt, sind erfahrene Spieler. Das Durchschnittsalter des FC Stoppenberg liegt bei 23 Jahren. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft. Trotzdem machen wir das verdammt gut“, lobt Hildebrand sein Team. Ein weiteres Manko sieht er im Torabschluss: „Wir müssen unsere Chancen besser nutzen. Uns fehlt da manchmal die Konzentration, aber wir arbeiten dran.“ 

Autorin: Charmaine Fischer

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