Standpauke für Ex-Dortmunder Dembélé

12.12.2018

FC Barcelona

Standpauke für Ex-Dortmunder Dembélé

Foto: firo

Spieler des spanischen Erstligisten FC Barcelona haben sich Ousmane Dembélé vorgeknöpft. Der Grund: Das Verhalten des Ex-Dortmunders.

Am Dienstagabend sah alles danach aus, als würde Ousmane Dembélé seine Kritiker verstummen lassen. Der Ex-Dortmunder traf im Champions-League-Spiel gegen Tottenham Hotspur sehenswert zum 1:0 – an dem Tag, an dem ihm der FC Barcelona wegen einer zweistündigen Verspätung beim Training am Sonntag eine saftige Geldstrafe aufgebrummt hatte. Von einer Summe zwischen 100.000 und 200.000 Euro war in Medienberichten die Rede, der Klub hat zur Höhe der Strafe keine offizielle Angabe gemacht.


Für den 21-Jährigen waren die Probleme trotz seines Gala-Auftritts im Camp Nou zu Barcelona aber noch lange nicht aus der Welt. Denn tags darauf sollen sich Mannschaftskollegen den früheren BVB-Star zur Brust genommen haben. Grund der gemeinsamen Aussprache sei nach einem Bericht von „Esports SER“ die fehlende Disziplin des Angreifers gewesen.

Demnach sollen die Spieler der Katalanen Dembélé klargemacht haben, dass er begreifen müsse, für welchen Verein er spielt und dass sein schlechtes Verhalten seinem Talent im Weg stehen würde. Das soll Wirkung gezeigt haben: Angeblich hat sich der französische Nationalspieler danach beim Team entschuldigt.

Nach außen hin gibt sich der Klub entspannt, was den Problem-Profi betrifft. Auf der Pressekonferenz nach dem Tottenham-Spiel antwortete FCB-Trainer Ernesto Valverde auf die Frage, ob sich die Situation rund um Dembélé beruhigt habe, scherzhaft: „Ich weiß es noch nicht. Morgen haben wir Training.“

Der Spanier schob nach: „Er hat ein großartiges Tor mit viel Klasse erzielt.“ Doch Valverde ließ auch verlauten, dass ihm viel daran gelegen sei, das Theater um den Franzosen bald zu beenden: „Wir sind eine Mannschaft und sitzen alle im selben Boot. Interne Dinge werden deshalb intern geklärt. Was wir wollen, ist, dass sich die Situation insgesamt für alle Beteiligten verbessert.“ Autor: Dominik Hamers

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