Oberliga Niederrhein

SSVg Velbert nach Traumstart: "Dominant, aber nicht arrogant"

RevierSport
28. September 2020, 14:17 Uhr
SSVg-Trainer Marcus John hat zurzeit gute Laune. Foto: Stefan Rittershaus

SSVg-Trainer Marcus John hat zurzeit gute Laune. Foto: Stefan Rittershaus

Die SSVg Velbert hat mit einer maximalen Ausbeute von 15 Punkten aus fünf Spielen einen Traumstart in der Oberliga Niederrhein hingelegt. Am Sonntag steigt das Derby beim SC Velbert.

Es hätte für die SSVg Velbert nicht besser laufen können: Das 3:1 am Wochenende über den FSV Duisburg war der fünfte Sieg im fünften Spiel der Saison 2020/21. Erfolgstrainer Marcus John hatte nach der Partie im Stadion Velbert jedoch trotzdem ein paar Verbesserungsvorschläge parat: „Wir haben es uns schwerer gemacht als eigentlich nötig. Wir sind, wie so häufig, mit 1:0 in Führung gegangen und machen in der 82. Minute eigentlich alles klar. Dann lassen wir Duisburg drei Minuten später aber noch einmal rankommen und es wird wieder eng. Da müssen wir abgeklärter sein“, forderte der 46-Jährige. Er merkte jedoch an: „Das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau. Im Moment läuft es für uns ansonsten optimal.“

Insbesondere die Spielweise seiner Mannschaft sagt John derzeit zu. „Wir spielen größtenteils hochkonzentriert und versuchen immer direkt von Anfang an, das Spiel in unsere Richtung zu lenken. So wollen wir auftreten: dominant, aber nicht arrogant“, beschrieb der Coach seine taktischen Vorgaben. Er ergänzte: „Verbessern kann man natürlich immer etwas. Neben der Chancenverwertung sind wir physisch in den entscheidenden Momenten manchmal nicht auf der Höhe. Das wären so meine zwei Punkte, wo man noch einmal ansetzen kann.“

Vor dem am Sonntag um 15 Uhr anstehenden Derby beim SC Velbert hat die auf Platz zwei rangierende SSVg einige Verletzte zu beklagen. „Neben Hasan Ülker, der sich bereits im Vorbereitungsspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen verletzt hatte, fallen derzeit auch Erhan Zent und, was ganz besonders bitter ist, unser Kapitän Tristan Duschke aus“, berichtete John.

Bei Ex-Regionalligaspieler Duschke, der bei den ambitionierten Velberten als Führungsspieler vorangeht, besteht der Verdacht auf einen Syndesmosebandriss. Mit dem Lokalrivalen SC hat sich der SSVg-Übungsleiter noch nicht allzu sehr beschäftigt. „Das ist für mich noch ein weißes Blatt, ich konnte sie noch nicht beobachten in dieser Saison. Ich habe mir jedoch sagen lassen, dass die Spiele dort immer sehr umkämpft sind. Jeder will natürlich zeigen, wer die Nummer eins in Velbert ist. Wir haben Bock auf das Spiel und wollen selbstverständlich die drei Punkte mitnehmen“, brennt John auf die Partie.

Autor: Leon Peters

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