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SSVg Velbert feuert Voigt - Nachfolger soll von Schalke kommen

09. September 2019, 21:54 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Die Sport- und Spielvereinigung Velbert hat die Notbremse gezogen und Trainer Alexander Voigt beurlaubt.

Der Vorstand der SSVg Velbert 02 hat am Montag Cheftrainer Alexander Voigt von seinen Aufgaben entbunden. Nach dem schon unbefriedigten Verlauf der vergangenen Saison und dem schwachen Saisonstart in die Spielzeit 2019/20 war das Vertrauen in Alexander Voigt, die aktuelle sportliche Situation erfolgreich umzugestalten, nicht mehr gegeben. So lautet die Erklärung auf der Internetseite des Oberligisten.

Die ambitionierten Velberter kommen nach sechs Spieltagen gerade einmal auf acht Punkte. Satte zehn Zähler liegen die Velberter bereits hinter dem Spitzenreiter SV Straelen. Vor der Saison visierten die Blau-Weißen die Meisterschaft an. Dem 41-jährigen Voigt scheinen die Verantwortlichen eine Aufholjagd nicht mehr zuzutrauen.

Der ehemalige Bundesligaprofi des 1. FC Köln nahm seine Arbeit an der Sonnenblume zum 1. Juli 2018 auf. In 43 Pflichtspielen als SSVg-Trainer kommt Voigt lediglich auf einen Schnitt von 1,58 Zählern pro Partie. Voigts Vertrag hatte ursprünglich bis zum 30. Juni 2020 Gültigkeit.

Als Wunschkandidat für die Voigt-Nachfolge gilt nach RevierSport-Informationen Markus Kaya. Kaya (39), der zwischen 2011 und 2014 für die SSVg Velbert spielte, arbeitet aktuell beim FC Schalke 04 in der Knappenschmiede.

In den nächsten Tagen soll er als neuer Trainer in Velbert vorgestellt werden. Der erste Vorsitzende, Oliver Kuhn, war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Er befindet sich aktuell im Urlaub.

Kaya, der in Berlin geboren wurde, stand als Spieler nicht nur in Velbert unter Vertrag. Er spielte auch für Schalke, TeBe Berlin, Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen und den VfB Hüls.

Insgesamt kann er auf 191 Oberligspiele, 75 Regionalliga-Partien, 65 Drittliga-Begegungen und 96 Einsätze in der 2. Bundesliga verweisen.

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Kommentieren

12.09.2019 - 14:15 - effzeh

wenn einer in seiner funktion ist wie herr kuhn dann hat man einen zweiten job nebenbei, nichts anderes ist es wenn man 1. vorsitzender sich nennt oder sportlicher leiter, und das ohne bezahlung! es gibt immer etwas in einem verein zu verbessern, nur bitte, dann sachlich und wenn es geht in gesprächen mit den betreffenden personen. selbstdarstellung kann ich nicht gelten lassen. er macht was er seit jahren gut macht, und ehrlich... wer sollte dann in velbert die nr. 1 sein? etwa sc oder gar der tvd? tvd ohne einen eileinigen sponsor wäre kreisliga, und sowas würde bei der spvgg niemals geschehen. ich denke das die gesamte spvgg besser aufgestellt ist als alle velberter clubs.

10.09.2019 - 21:04 - JHase

Für Kuhn ist die SSvg eben die Bühne zur Selbstdarstellung, die so ein Mensch dringend braucht. Gab es schon immer, wird es immer geben. Und das ihm einige -Arschlecks- nach dem Munde reden, auch bekannt. Blöd nur, dass diese den Untergang der SSvg beschwören und nicht mal bemerken, dass ihr geliebter Verein selbst in der Kleinstadt Velbert momentan sportlich nicht mehr die Nr. 1 ist. Wie geht das nur, wenn doch zum Erfolg ein Kuhn (und sein Geld?) notwendig sind?

10.09.2019 - 19:31 - BallaBalla

Naja, ob es Mist ist wenn man sagt, das Herr Kuhn das Übel ist warum es sportlich nicht läuft sei dahingestellt.

Natürlich ist der Kader besser als der Tabellenplatz. Aber das waren die Kader in der Vergangenheit auch. Die Spielerfluktuation kommt nicht von ungefähr.
Viele sind vergrätzt wenn nicht nach Leistung sondern nach kuhnschen Willen aufgestellt wird oder man als Spieler seinem Geld hinterher läuft, gerade dann, wenn man nicht zu den kuhnschen Darlings zählt. Ich kenne einige Spieler die nicht so toll gestimmt sind. das er den verein über Wasser hält will ich auch gar nicht bestreiten, aber er muss sich aus dem sportlichen heraus halten. Auch der vom Bergischen geforderte, motivierte junge Trainer, erschließt sich einem nicht. Wie wäre es mit einem guten bzw. sehr guten Trainer, der die Köpfe der Spieler frei bekommt und den Fußball spielen lässt der zum Kader passt? und egal wie alt der ist? Und förderlich wäre es wenn sich Herr Kuhn nicht einmischt.

10.09.2019 - 09:45 - derBergische

09.09.2019 - 22:55 - effzeh

mein vorgänger, Balla Balla, naja bei dem namen kann nur mist geschrieben werden. ohne den kuhn wäre velbert die nummer 3 in der stadt velbert. er ist die spielvereinigung. er ist der macher, er besorgt gelder. meckern können viele, jedoch mit für den erfolg sorgen sehr sehr wenige! weiter so O.K.

Ich gehe nun seit mehr als zwei Jahrzehnten zur SSVg. Alle die jetzt Herrn Kuhn kritisieren, dürfen sich gerne die Frage stellen, wo der Verein ohne diesen Mann wäre. Die Antwort gebe ich gerne. Irgendwo zwischen Landes- und Bezirksliga. Velbert ist ein kleiner Amateurverein, der durch Herrn Kuhn am Profisport schnuppern durfte (DFB-Pokal, Regionalliga, Top Testspiele). Ich als Velberter finde es toll, dass uns hier so etwas geboten wird.

Zum Kader kann ich zwar fachlich nicht ins Detail gehen. Wenn ich mir aber die Stationen und die Altersstruktur anschaue des Kaders anschaue, darf man sicherlich von einem Top-Kader sprechen. Spieler wie Uelker, Schwertfeger, Haas, Spinrath uvm. waren höherklassig unterwegs.

Herr Kuhn, bitte jetzt ruhigen und kühlen Kopf bewahren und einen motivierten, jungen Trainer verpflichten, der ins bergische Land passt und der Erfahrung in dieser Liga bzw. Klasse hat.
Dann traue ich der Mannschaft eine Aufholjagd, wie damals gegen Fortuna Düsseldorf in der alten Oberliga durchaus zu.

Viel Erfolg der SSVg und Herrn Kuhn. Bis Samstag!!!

10.09.2019 - 04:40 - Realtalk Man

Das war nach den letzten Wochen absehbar. Kuhn ist ein komplizierter Typ der leider von Fußball keine Ahnung hat, aber nun mal der Mann im Hintergrund ist, der im Vereinswesen und Sponsoring sicherlich top Arbeit leistet.
Das erinnert stark an Wilke und Lotte, ist ne ganz ähnlich Konstellation.

Allein Kuhns Aussagen, die Mannschaft wäre RL-tauglich ist abenteuerlich.
Auch die Wahl von Kaya zeugt nicht von Fachkompetenz. Der man gehört zu der Riege an Ex-Profis die Ihre A-Lizenz praktisch geschenkt bekommen haben. In der Knappenschmiede ist er seit Jahren nur Co und das mit gutem Grund.

Das macht sicherlich wenig Sinn, aber passt zu Kuhn der ausschließlich auf Namen guckt und die fachliche Kompetenz nicht einschätzen kann.

09.09.2019 - 23:26 - BallaBalla

Dass Herr Kuhn der Macher ist will ich überhaupt nicht bestreiten. Aber so lange er sich ins sportliche einmischt wird der Erfolg ausbleiben. Anspruch und Wirklichkeit klaffen dann halt auseinander. TVD und der SC arbeiten konstanter und haben halt auch Macher, vielleicht die Besseren.
Pawlak vor die Tür gesetzt, Hutwelker auf Platz 2 gefeuert, dafür den Zauberer aus Ahlen geholt der da nichts gerissen hat. Da war Voigt und sein Vorgänger ja schon mit einer Saison schon fast sensationell. Wie will man nachhaltig Erfolg haben wenn man Trainer im HSV Rhythmus verschleißt?

09.09.2019 - 23:02 - effzeh

lese gerade das markus kaya eine rolle als nachfolger spielen soll! er hat in hüls ne sauschwache bilanz gehabt. und jetzt isser jugendtrainer. velbert sollte einen trainer verpflichten der eine jahrelange senioren erfahrung hat. die brauchen einen der mit erwachsenen mannschaften gearbeitet hat. und so denke ich wird es auch kommen,.alles andere ist risiko ohne ende !

09.09.2019 - 22:55 - effzeh

mein vorgänger, Balla Balla, naja bei dem namen kann nur mist geschrieben werden. ohne den kuhn wäre velbert die nummer 3 in der stadt velbert. er ist die spielvereinigung. er ist der macher, er besorgt gelder. meckern können viele, jedoch mit für den erfolg sorgen sehr sehr wenige! weiter so O.K.

09.09.2019 - 22:39 - BallaBalla

Vielleicht sollte man der Regentschaft des Herrn Kuhn mal ein Ende setzen. Mischt sich viel zu sehr ein damit seine Lieblinge auch spielen. Was da an Trainern die letzten Jahre verschlissen wurde ist schon grenzwertig!