SSVg Velbert beschenkt sich vor dem Fest selbst - SSVg Velbert - VfB 03 Hilden

16.12.2018

OL NR

SSVg Velbert beschenkt sich vor dem Fest selbst

Foto: Michael Gohl

Dank einer starken Leistung gewinnt die Elf von Alexander Voigt verdient mit 3:1 gegen den VfB 03 Hilden. Machtemes, Hamid und Nnaji treffen.



Weihnachten kann kommen. Mit einem verdienten 3:1 (1:0)-Erfolg gegen den VfB 03 Hilden hat die SSVg Velbert das Fußballjahr abgeschlossen. Max Machtemes, Noah Abdel Hamid und Robert Tochukwu Nnaji trafen für die Hausherren und sorgten so für den zweiten Dreier in Serie.


Wie schon vor Wochenfrist zeigten die Velberter einen couragierten Auftritt und untermauerten von Beginn an, dass sie die drei Punkte unter allen Umständen in der heimischen Christopeit Sport Arena halten wollten. Es dauerte allerdings bis zur 21. Minute, ehe sich die Elf von Alexander Voigt für das Engagement auch belohnen konnte. Nach einem Ballgewinn steckte der agile Leroy-Jacques Mickel zu Max Machtemes durch. Der ließ sich nicht zwei Mal bitten und brachte Velbert verdient in Führung.

Mit dem knappsten aller Vorsprünge im Rücken spielte die Voigt-Elf weiter nach vorne und hatte durch Mickel und Manuel Schiebener Chancen das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Von Hilden war wenig zu sehen – bis zur 53. Minute. Die Velberter Verteidigung bekam den Ball nicht geklärt, Weber kam am schnellsten an den Ball und traf mit der Pike zum Ausgleich.

Voigt ist mit der Leistung zufrieden

Es war die einzige nennenswerte Chance der Gäste, die sich in der 65. Minute dezimierten. Nach einer Tätlichkeit ging Hilden mit einem Mann weniger in die Schlussphase. Die SSVg brauchte aber allerdings etwas Zeit, um die personelle Überzahl auch in Zählbares umzumünzen. In der 79. Minute war es dann Noah Abdel Hamid der sein Team erlöste. Nach einem Freistoß zielte Felix Haas auf das Tor, Hamid reagierte im Duell mit VfB-Torsteher Marvin Oberhoff am schnellsten und erzielte das 2:1. Robert Nnaji sorgte dann in Minute 89 nach einem mustergültigen Konter für den Schlusspunkt.

„Wir haben hochverdient gewonnen. Auch, als wir noch elf gegen elf gespielt haben, waren wir klar besser. Ich bin sehr froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben“, freute sich Alexander Voigt nicht nur über die drei Punkte, sondern auch über die Leistung seiner Mannschaft. Mit Blick auf die Winterpause stellte er fest: „Sicherlich haben wir sechs bis sieben Punkte verschenkt. Meine Mannschaft ist besser, als sie punktemäßig und tabellarisch da steht.“ Allerdings habe die SSVg nun auch gezeigt, wie es geht, Spiele verdient zu gewinnen. Weihnachten kann also kommen.

Autor: Maximilian Lazar

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