18.10.2018

BL NR 6

SpVgg Steele jagt den Spitzenreiter

Foto: Carsten Klein

Mit sechs Siegen in Folge legt die SpVgg Steele zurzeit eine beeindruckende Serie hin. Damit hat sich das Team von Trainer Dirk Möllensiep bis auf Platz zwei der Bezirksliga Niederrhein 6 hochgearbeitet und ist aktuell der Adler-Jäger Nummer eins.

Die Steeler trennen nur noch vier Punkte von Spitzenreiter Adler Union Frintrop. Trotzdem gibt sich Möllensiep beim Thema Aufstieg bescheiden: „Den Aufstieg als Saisonziel zu nennen wäre noch etwas zu hoch gegriffen. Wir wollen es einfach genießen, dass wir zurzeit da oben stehen. Ich bin Realist und nach dem elften Spieltag kann noch vieles passieren."

Trotz aller Bescheidenheit – die Steeler gingen bei ihren letzten sechs Partien immer als Sieger vom Platz. Zuletzt am Sonntag beim 1:0-Erfolg gegen TuS Essen West 81. „Wir haben zwar gewonnen, aber spielerisch waren wir nicht so gut. In der zweiten Halbzeit haben wir zwei, drei Konterchancen liegen gelassen, aber letztendlich war das Glück auf unserer Seite“, analysiert der SpVgg-Trainer die vergangene Partie.


Besonderes Spiel am Sonntag


Am Sonntag trifft Möllensiep mit seiner Mannschaft auf einen für ihn ganz besonderen Gegner: Beim VfB Essen-Nord war er selber einmal als Spieler aktiv und kennt den Verein daher gut. Doch schenken will er seinem Ex-Verein natürlich trotzdem nichts: „Essen-Nord ist ein starker Aufsteiger und wir werden ihn definitiv mit Respekt behandeln. Sie werden versuchen, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen, es wird nicht einfach. Aber wir wollen definitiv gewinnen“, stellt er klar.

Mit 14 Punkten belegt der VfB aktuell den neunten Platz. Trotz der relativ eindeutigen Tabellensituation sieht der SpVgg-Coach seine Mannschaft nicht als klaren Favoriten: „Wir sind schon leicht favorisiert, aber in dieser Bezirksliga kann jeder jeden schlagen, da ist auch viel von der Tagesform abhängig“, warnt er.

Verletzungsbedingt fehlen wird dem Trainer Dominik Faber. Der Mittelfeldspieler laboriert immer noch an einem Bänderriss, der sich mittlerweile zu einer Entzündung im Fuß entwickelt hat. Hinter zwei bis drei angeschlagenen Akteuren steht für den Einsatz am Sonntag noch ein Fragezeichen.

Ebenfalls verzichten muss die Mannschaft auf Philip Hollweg, der sich zu dem Zeitpunkt im Urlaub befindet. Der 34-Jährige ist mit insgesamt 13 Treffern unangefochtener Top-Torjäger der Steeler. In der Torschützenliste der Liga befindet er sich auf Platz zwei, direkt hinter Yusuf Allouche von Winfried Kray. „Philip ist zwar läuferisch nicht mehr so stark, aber er bringt eine Menge Erfahrung mit. Davon können wir enorm profitieren, weil wir auch nicht wenig junge Leute im Team haben. Er bringt Ruhe in das Spiel und macht vorne die Tore“, lobt Möllensiep seinen Knipser.

Autor: Charmaine Fischer

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